Wochenspruch / Okuli

Wer die Hand an den Pflug legt und sieht zurück, der ist nicht geschickt für das Reich Gottes. Lukas 9, Vers 62

  

 

Gottesdienste aktuell

* * *   W I N T E R K I R C H E   * * *
Um Energiekosten zu sparen feiern wir unsere Sonntags-Gottesdienste ab dem 8. Januar 2024 im Oberlinhaus in der Turnstraße.

 

10. März 2024 / Lätare
09.30 Uhr - Gottesdienst im Oberlinhaus. (Pfarrerin Lieb & Dekan Glimpel)
11.15 Uhr - Pfiffiger Gottesdienst für kleine Leute im Oberlinhaus. (Team)
Die Kollekte ist für Kirchliche Arbeit mit Jugendlichen bestimmt.
Wochenspruch: Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und erstirbt, bleibt es allein; wenn es aber erstirbt, bringt es viel Frucht. Johannes 12, Vers 24
 

* * *   E N D E   D E R   W I N T E R K I R C H E   * * *
Die Sonntags-Gottesdienste finden wieder in der Andreaskirche statt.
 

17. März 2024 / Judika
09.30 Uhr - Gottesdienst mit Konfirmandengespräch unter musikalischer Mitgestaltung der Kirchenband. (Pfarrerin Lieb)
Im Anschluß Kirchcafé in und um die Andreaskirche.
Die Kollekte ist für die Konfirmandenarbeit unserer Gemeinde bestimmt.
Wochenspruch: Der Menschensohn ist nicht gekommen, dass er sich dienen lasse, sondern dass er diene und gebe sein Leben als Lösegeld für viele. Matthäus 20, Vers 28
 

24. März 2024 / Palmsonntag
09.30 Uhr - Gottesdienst mit Tauffeier. (Pfarrerin Lieb)
Das Opfer ist für die eigene Gemeinde bestimmt.
Wochenspruch: Der Menschensohn muss erhöht werden, auf dass alle, die an ihn glauben, das ewige Leben haben. Johannes 3, Verse 14b + 15
 

Änderungen vorbehalten.

 

 

Gottesdienste mit Herz zum Hören

Jeder Sonntags-Gottesdienst wird digital aufgezeichnet. Sie können den Gottesdienst zeitnah hier als mp3-Datei downloaden oder mit einem Gottesdienst-Würfel zum Anhören erhalten. Wer am Gottesdienst nicht mehr teilnehmen kann, hat so die Möglichkeit, den Dietlinger Gottesdienst "mitzuerleben".

 

Haben Sie keine Möglichkeit den Gottesdienst selbst anzuhören (Smartphone, Tablet, Notebook, ...) können wir Ihnen die mp3-Datei auch auf einem Gottesdienst-Würfel zur Verfügung stellen.

 

Bedienungsanleitung für den Gottesdienstwürfel.

   

Bei Interesse nehmen Sie bitte Kontakt mit dem Evangelischen Pfarramt, Telefon: 07236 / 98 02 44 oder per Email: pfarramt (at) ekidi.de, auf.

 

Verfügbare Gottesdienste

Nutzung der digitalen Dateien nur für private Zwecke.
Download der Dateien mit Rechtsklick auf dem jeweiligen Player.

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Hören.

  

WELTGEBETSTAG - PALÄSTINA
... DURCH DAS BAND DES FRIEDENS
WGT-Team
01. März 2024 / Okuli

MP3-Dateigröße: 92 MB

  

VERSUCHUNG
Pastor i. R. Karl-Heinz Schlittenhardt
18. Februar 2024 / Invokavit

Infoflyer mit Liederverzeichnis
MP3-Dateigröße: 63 MB

  

JESU, GEH VORAN
Pfarrerin Martina Lieb
11. Februar 2024 / Estomihi

Infoflyer mit Liederverzeichnis
MP3-Dateigröße: 61 MB

 

 

Alternative Gottesdienste & Andachten

Termine und weitere Informationen zu den ökumenischen Fernsehgottesdiensten erhalten Sie unter www.zdf.fernsehgottesdienste.de. 

Unter rundfunk.evangelisch.de erhalten Sie eine Übersicht über die Radio- und TV-Sendungen mit Gottesdiensten bzw. Andachten.

Telefonandachten - Unser Kirchenbezirk bietet aktuelle Andachten auch telefonisch unter der Nummer: 07237 / 88 44 9 88. Die Pfarrerinnen und Pfarrer des Kirchenbezirks Badischer Enzkreis wechseln sich ab und sprechen Andachten und Gebete auf. Rufen Sie doch mal an!

Kirche von zu Hause - Alternativen: www.ekd.de/kirchevonzuhause. Gottesdienste im Livestream, Mediatheken und Rundfunkangebote. Christliche Podcasts und Hörbücher.

Im Predigt-Archiv der Evangelischen Kirchengemeinde Keltern-Dietlingen sind aktuell 74 Predigten aus über 10 Jahrzehnten vorhanden. Die älteste Predigt stammt aus dem Jahr 1904. Viele der "alten" Predigten sind heute immer noch sehr aktuell.

"Worte" (zwischen 5 und 9 Uhr täglich) und "Gedanken" (zwischen 9 und 12 Uhr) gibt es täglich im Radio-Programm vom SWR auf allen Frequenzen. Nicht nur zum Hören, auch zum Nachlesen auf der Homepage.

Gottesdienste als Livestreams und vieles mehr, gibt es auch auf der Homepage der Evangelischen Landeskirche in Baden. 

Hier finden Sie Livestreams, Videos, Audios und Texte mit Gedanken und Impulsen aus unserem Kirchenbezirk Badischer Enzkreis.

 

 

Gottesdienst - Umfrage

Vielleicht erinnern Sie sich noch: Der letzte Heimatgruss enthielt eine Gottesdienstumfrage. Kurz und knapp wollten wir als Kirchengemeinderat ein Stimmungsbild erfragen an den Stellen, an denen uns über die vergangenen Jahre die meiste Kritik  in Bezug auf unsere Gottesdienste erreicht hat. Mit der Gottesdienst- Umfrage wollten wir diese ins Gespräch bringen. Es hat uns sehr gefreut, dass sich wirklich viele Menschen an der Umfrage beteiligt haben. Etwas mehr als die Hälfte unserer Gottesdienstteilnehmenden hat mitgemacht. Ganz herzlichen Dank an alle, die teilgenommen haben.

Wir haben uns über alle Rückmeldungen sehr gefreut und daraus ein Konzept entwickelt, das wir seit April 2023 für ein Jahr testen. Innerhalb dieser Zeit wollen wir mit einzelnen Gruppen noch einmal weiterdenken, allerdings erst, wenn wir als Kirchengemeinderat wissen, wie es für uns als Kirchengemeinde innerhalb des Strategieprozesses weitergeht.

Manche Wünsche und Rückmeldungen haben wir gleich mit aufgenommen. Sehr gehört haben wir die oft geäußerte Rückmeldung, lieber keinen Gottesdienst als irgendeinen Gastprediger. Hieraus hat sich ergeben, dass wir an einigen Sonntagen Menschen aus der Gemeinde fragen, ob sie nicht aus Entwürfen der Landeskirche / EKD einen Gottesdienst gestalten möchten. Wenn Sie grundsätzlich Lust haben in unserem Gottesdienstteam mitzumachen, dann sagen sie es uns doch. Es freut uns. Es ist auch ganz egal, ob Sie einmalig oder immer wieder Freude daran haben einen Gottesdienst mitzugestalten. Für die Mehrheit der an der Umfrage Beteiligten war der Verzicht auf gesungene liturgische Stücke eine Bereicherung. Vielen anderen fehlt genau das.

In Baden liegt das kirchliche Recht über liturgische Fragen zu entscheiden beim Kirchengemeinderat. Es ist seine Verantwortung die Kritik oder die Anregungsideen zu hören, ernst zu nehmen und konstruktiv damit umzugehen.

Als Kirchengemeinderat haben wir lange darüber nachgedacht, wie wir mit diesem Stimmungsbild der Umfrage gut umgehen und beschlossen für ein Jahr als liturgischen Rahmen für unsere Gottesdienste probeweise Liturgie 5 der Agende zu wählen. So haben wir ab April 2023 für alle (Sonntags)gottesdienste die Teile gesungener Liturgie wiederaufgenommen, die Liturgie 5 vorsieht. 

 

 

Neuer Jungbläser*innen-Kurs

Im Frühjahr 2024 beginnt eine Anfängergruppe des Posaunenchors.

Kinder ab ca. 7 - 8 Jahren haben bei uns die Möglichkeit, Trompete oder Posaune spielen zu lernen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Instrumente können gegen eine geringe Gebühr ausgeliehen werden.  

Der Unterricht erfolgt zweigleisig:

  • als Einzelunterricht bei der Bläserschule der Bezirksposaunenarbeit. Hier vermitteln Berufsbläser die richtige Blastechnik. Der Unterricht findet im Oberlinhaus Dietlingen statt. Die Unterrichtsgebühr wird vom Posaunenchor bezuschusst.
     
  • als Gruppenunterricht beim Posaunenchor Dietlingen. Hier wird das Zusammenspiel in der Gruppe geübt und die Chorgemeinschaft gepflegt, wobei auch die Geselligkeit nicht zu kurz kommt. Die Jungbläser*innen-Gruppe wird von Ingrid Stängle vom Posaunenchor geleitet.

Drei junge Menschen haben sich schon gefunden, die Trompete oder Posaune lernen wollen. Über weitere würde sich der Posaunenchor freuen.

Nähere Auskünfte erteilt Ingrid Stängle unter Telefon 07236 / 65 12 oder per Email: ingrid.staengle (at) web.de

 

 

Spenden & Gaben

In der Advents- und Weihnachtszeit haben wir als Kirchengemeinde viele Spenden bekommen, die helfen Not zu lindern, neue Projekte in unserer Gemeinde möglich zu machen und Solidarität zu bezeugen.  

Für die 65. Spendenaktion von Brot für die Welt wurden 5.540 Euro gespendet.  

Für "Wo am Nötigsten" und bedürftige Menschen in Dietlingen wurden 3.910 Euro gespendet.  

Für unsere Arbeit mit geflüchteten Menschen, unsere Kindergarten Blumenwiese, unsere Jugend- und Seniorenarbeit, Gemeindebrief Heimatgruss, Singkreis und Posaunenchor wurden weitere 1.880 Euro gespendet.  

Beim Nikolausmarkt hatten unsere Konfis mit viel Freude für unser Projekt eine*n Gemeindediakon*in für die Jugendarbeit Popcorn und Punsch zubereitet und verkauft. Für das Projekt kamen dadurch 390 Euro zusammen. Darüber hinaus wurden in der Advents- und Weihnachtszeit 2.260 Euro für das Projekt gespendet.

Für alle Spenden und die damit verbundene Unterstützung danken wir von Herzen.  

 

 

Besuchsdienst - Unterwegs

Seit fast 30 Jahren gratulieren Mitarbeiter*innen unseres Besuchsdienstkreises Jubilarinnen und Jubilaren ab dem 75. Lebensjahr mit einer Grußkarte der Kirchengemeinde zum Geburtstag.

Aufgrund der Pandemie haben wir in den letzten Jahren die Karte der Kirchengemeinde immer in den Briefkasten geworfen. Nun möchten wir an die Tradition der Besuche wieder anknüpfen.

Haben Sie Lust unser Besuchsdienstkreis-Team zu unterstützen?

Wir freuen uns über jede neue Mitarbeiterin und jeden neuen Mitarbeiter.

 

 

Sunday for peace - Ein Sonntag für den Frieden

Wir sind Menschen aus Keltern. Als "Alt-Achtziger" waren einige von uns in Deutschland-West und -Ost gegen die Stationierung von amerikanischen Pershing II und sowjetischen SS 20 aktiv. 1987 wurde der INF-Vertrag über die Abrüstung der nuklearen Mittelstreckenraketen geschlossen. Ein Beitrag zum Ende des Kalten Krieges und zur deutschen Wiedervereinigung. Sie sind "das Wunder unseres Lebens", an dem wir mitgewirkt haben.
Im August 2019 ist der INF-Vertrag zerbrochen. Zugleich wird 2021 das New-START-Abkommen über die interkontinentalen Nuklearwaffen auslaufen. Unsere Hoffnung auf dauerhafte Friedensbemühungen der Großmächte hat sich zerschlagen. Verunsicherung wächst.
Wir wollen die Verantwortung für die Zukunft unserer Welt nicht allein unseren Kindern überlassen. Deshalb möchten wir in Keltern einen "Sonntag für den Frieden" gestalten, an dem sich viele Menschen beteiligen.

Was uns bewegt

Ohne gültige Verträge können die USA und Russland erneut aufrüsten. Inzwischen haben auch Länder in anderen Teilen der Welt ein riesiges Arsenal an Atomraketen aufgebaut, da sie nicht an den INF-Vertrag gebunden waren.
Den europäischen Staaten der NATO fehlt der vertragliche Schutz vor einer Stationierung US-amerikanischer Nuklearwaffen. Die Änderung der Strategie sieht diese auch in osteuropäischen Mitgliedsländern vor. Das kann die innereuropäischen Spannungen verstärken und den Zusammenhalt in Europa weiter gefährden.
NATO-Einrichtungen in Deutschland wie der Flugplatz in Geilenkirchen (NATO-Hauptquartier), die Ramstein Air Base, der Fliegerhorst Büchel (US-Atomwaffen-Lager) und das US-EUCOM in Stuttgart könnten zu möglichen Zielen russischer Atomwaffen werden. Wir sind beunruhigt und wachgerüttelt: Neues Wettrüsten muss gestoppt werden!

Was wir wollen

Wir beobachten: Durch die Globalisierung sind die nuklearen Bedrohungen vielfältiger geworden und die damit verbundenen Fragen komplexer.

 

  

Wir fordern

  • Einen globalen Folgevertrag für den INF-Vertrag und die New-START-Verträge.
  • Keine neuen Atomwaffenstationierungen auf deutschem Boden.
  • Abzug aller amerikanischen Atomwaffen aus Deutschland.
  • Ein europäisches Atomwaffenstationierungsverbot.
  • Unterzeichnung und Ratifizierung des völkerrechtlichen Vertrags zum Verbot von Atomwaffen (TPNW).

Wir schlagen vor

Bei einem "Sonntag für den Frieden" erhalten interessierte Menschen in Keltern Information zu den Themen "Sicherheit", "Frieden", "Rüstung/Abrüstung" … Vernetzungsmöglichkeiten mit ähnlichen Anliegen werden angebahnt … eine gemeinsame Aktion schafft Aufmerksamkeit … in den christlichen Gemeinden finden Friedensgebete statt ...

Bei uns mitmachen

Wir treffen uns nach Vereinbarung im Evangelischen Gemeindehaus in Dietlingen, Turnstraße 32.

Wir bieten Protestpostkarten an Bundesaußenminister Heiko Maas und laden ein zu regelmäßigen Gebeten z.B. während der Friedensdekade und den Taizé - Gebeten in der Andreaskirche.

Wir suchen Unterstützung

Für einen "Sonntag für den Frieden" in Keltern. Dazu möchten wir mit möglichst vielen Menschen in unserer Kommune ins Gespräch kommen (Bürgermeister, Gemeinderäte, Kirchengemeinden, Vereine und interessierte Bürgerinnen und Bürger). Gemeinsam mit ihnen möchten wir herausfinden, welchen guten Platz die Themen "Frieden" und "atomare Abrüstung" in Keltern finden können.

Wettrüsten gemeinsam stoppen - Mach mit!

  

sunday for peace Keltern
Andreas und Marion Dittrich, Georg Erb, Helmut Freitag, Rüdiger Jungkind, Werner Schmidt, Bärbel Storz, Katharina und Stefan Vetter

Kontakt: c/o Katharina Vetter, Email: k.vetter (at) sunday4peace.de
Homepage: www.sunday4peace.de

 

 

Kirchenband + Projektchor

Für alle, die gerne singen oder ein Instrument spielen und ab und zu einen Gottesdienst mitgestalten wollen, aber keine Zeit haben für regelmäßige Chor- oder Bandproben.

 

 

Wir treffen uns vor jedem Gottesdienst zu zwei bis drei Proben. Noten und Hörbeispiele gibt es vorab und die Termine werden "gedoodelt".

Weitere Informationen bei: Stefan Vetter / Email: s.vetter (at) ekidi.de / Telefon: 07236 / 98 18 09

 

 

Ökumenische Vereinbarung

Vereinbarung für eine ökumenische Zusammenarbeit zwischen der Evangelischen Kirchengemeinde Keltern-Dietlingen und der Katholischen Pfarrgemeinde Heilige Familie Keltern

Im Rahmen eines ökumenischen Abendgebetes aus Anlass des 50-jährigen Kirchweih-Jubiläums der katholischen Kirche in Dietlingen wurde am 30. Oktober 2005 die Vereinbarung für eine ökumenische Zusammenarbeit zwischen der Evangelischen Kirchengemeinde Keltern-Dietlingen und der Katholischen Pfarrgemeinde Heilige Familie Keltern unterzeichnet. Diese Vereinbarung stellt eine Selbstverpflichtung dar und ermutigt die evangelischen und katholischen Christen in Keltern-Dietlingen zu einer verlässlichen und bewussten ökumenischen Zusammenarbeit.

Eine Rahmenvereinbarung wurde bereits am 27. Mai 2004 anlässlich des ökumenischen Gottesdienstes zur "Gebetswoche für die Einheit der Christen" in der St. Franziskus-Kirche zu Pforzheim von Erzbischof Dr. Robert Zollitsch für die Erzdiözese Freiburg und Landesbischof Dr. Ulrich Fischer für die Evangelische Landeskirche in Baden vorgestellt und unterzeichnet. Diese Rahmenvereinbarung hat uns in Keltern-Dietlingen dazu angeregt, in den Leitungsgremien eine verbindliche Vereinbarung zu erarbeiten, die die besonderen örtlichen Möglichkeiten im Blick hat und das bereits gewachsene ökumenische Miteinander berücksichtigt.

Im Vorwort dieser Rahmenvereinbarung heißt es:

"Diese Rahmenvereinbarung für ökumenische Partnerschaften versteht sich als gemeinsame Verpflichtung zur Zusammenarbeit aufgrund der "Charta Oecumenica - Leitlinien für die Zusammenarbeit der christlichen Kirchen in Europa". Sie will die ökumenische Zusammenarbeit zwischen Pfarrgemeinden und Pfarreien fördern und stärken und einen dafür verbindlichen Maßstab setzen."

Damit alle diese Vereinbarung nachlesen können, wird ihr wesentlicher Inhalt hier abgedruckt.

Präambel

  • Im Bekenntnis zur Taufe als dem gemeinsamen grundlegenden Band der Einheit in Jesus Christus,
  • getragen von der Bitte Jesu, "dass alle eins seien" (Johannes 17,  Vers 21),
  • im Glauben an Jesus Christus als Haupt der Kirche und Herrn der Welt auf der gemeinsamen Grundlage des Wortes Gottes, wie es die Heilige Schrift bezeugt,
  • auf der Grundlage des Glaubensbekenntnisses von Nizäa-Konstantinopel (381) als Auslegung der Heiligen Schrift,
  • in Erinnerung an die von der Evangelischen Landeskirche in Baden und der Erzdiözese Freiburg 1999 unterzeichnete gemeinsame Erklärung,
  • ermutigt durch die gemeinsame Unterzeichnung der Charta Oecumenica auf dem ökumenischen Kirchentag in Berlin 2003 und durch die langjährige geschwisterliche Zusammenarbeit unserer beiden Gemeinden,

verpflichten sich die evangelische Kirchengemeinde Keltern-Dietlingen und die römisch-katholische Pfarrgemeinde Heilige Familie Keltern zu weiteren Schritten auf dem Weg zur sichtbaren Einheit in einem Glauben und in der einen eucharistischen Gemeinschaft und unterzeichnen folgende Vereinbarung:  

  

1. Im ökumenischen Miteinander ist es wichtig, die geistlichen Gaben der verschiedenen christlichen Traditionen kennen zu lernen, sich davon bereichern zu lassen und so voneinander zu lernen. Daher verpflichten wir uns, das Leben unserer Gemeinden auf verschiedenen Ebenen und in verschiedenen Arbeitsbereichen kennen zu lernen, einander zu den jeweiligen Gottesdiensten und Veranstaltungen einzuladen sowie regelmäßige Begegnungen zu vereinbaren. Wir wollen Selbstgenügsamkeit überwinden und mögliche Vorurteile beseitigen, die Begegnung miteinander suchen und füreinander da sein.

2. Unsere Ökumene lebt davon, dass wir Gottes Wort gemeinsam hören und den Heiligen Geist in uns und durch uns wirken lassen. Wir wollen den bisherigen Weg fortsetzen, durch Gebete und Gottesdienste die geistliche Gemeinschaft zwischen unseren Gemeinden zu vertiefen und die sichtbare Einheit der Kirche Jesu Christi zu fördern. Wir verpflichten uns, auf der Grundlage der gemeinsamen Erklärung zu "Gottesdienst und Amtshandlungen als Orte der Begegnung" füreinander und miteinander zu beten.
An folgenden Tagen wollen wir miteinander Gottesdienst feiern: an Silvester und Pfingstmontag, am Weltgebetstag der Frauen, zum Abschluss der Kinder-Bibel-Woche und an geeigneten Tagen im Rahmen des Schuljahres.
An folgenden Tagen wollen wir einander einladen, um das spezifische gottesdienstliche Feiern des Partners kennen- und besser verstehen zu lernen: an Allerheiligen und am Buß- und Bettag.
Wünschenswert ist es, wenn der Ökumenische Jugendkreuzweg gemeinsam gestaltet wird.

3. Wir wollen als evangelische und katholische Kirchengemeinden gemeinsam das Evangelium durch Wort und Tat für das Heil aller Menschen verkündigen. Angesichts vielfältiger Orientierungslosigkeit, aber auch mannigfacher Suche nach Sinn sind die Christinnen und Christen besonders herausgefordert, ihren Glauben zu bezeugen. Dazu bedarf es des verstärkten Engagements und des Erfahrungsaustauschs in Katechese und Seelsorge.
Ebenso wichtig ist es, dass das ganze Volk Gottes gemeinsam das Evangelium in die gesellschaftliche Öffentlichkeit hinein vermittelt wie auch durch sozialen Einsatz und die Wahrnehmung von politischer Verantwortung zur Geltung bringt.

Daher verpflichten wir uns, auf folgenden Ebenen und in folgenden Arbeitsbereichen einander stets zu informieren und Absprachen zu treffen bzw. gemeinsam zu handeln:

  • gemeinsame Sitzungen des Pfarrgemeinderats und des Kirchengemeinderats in zweijährigem Turnus
  • Zusammenarbeit im Kelterner Forum
  • Kooperation mit der Sozialstation
  • Austausch und Auslegen von Gemeindebriefen auf dem jeweiligen Informationstisch in der Kirche
  • wechselseitige Mitteilung von wichtigen Terminplanungen
  • wechselseitige Einladung zu besonderen Veranstaltungen
  • bei Bedarf wechselseitiges Zurverfügungstellen der kirchlichen Räume.

4. Ökumene geschieht bereits in vielfältigen Formen gemeinsamen Handelns in der Erzdiözese Freiburg, in der Evangelischen Landeskirche in Baden und in unseren Gemeinden. Viele Christinnen und Christen leben und wirken gemeinsam in Freundschaften, in der Nachbarschaft, im Beruf und in ihren Familien. Insbesondere konfessionsverbindende Ehen und Familien müssen darin unterstützt werden, Ökumene in ihrem Alltag zu leben.
Wir verpflichten uns, die gemeinsame Trauung konfessionsverbindender Ehepartner den Ehepaaren/Brautpaaren anzuraten und gemeinsam vorzunehmen (Formular C).
Wir verpflichten uns weiter, auf allen Ebenen des kirchlichen Lebens gemeinsam zu handeln, wo die rechtlichen und tatsächlichen Voraussetzungen dafür gegeben sind und nicht Gründe des Glaubens dem entgegenstehen.

Insbesondere vereinbaren wir für unsere Gemeinden:

  • Durchführung der Kinder-Bibel-Woche und der Bibelwoche für Erwachsene
  • geeignete Fortbildungsveranstaltungen für Mitarbeitende im Besuchsdienst
  • ein Frauentreff für Frauen im mittleren Lebensalter
  • Durchführung der Sternsinger-Aktion
  • Grußworte anlässlich der Kommunion bzw. Konfirmation

5. Unsere in Christus begründete Zusammengehörigkeit und Einheit ist von grundlegender Bedeutung. Wir verpflichten uns, die ökumenische Gemeinschaft im Dialog zwischen unseren Gemeinden gewissenhaft und intensiv fortzusetzen. Wenn Kontroversen in Fragen des Glaubens und der Ethik bestehen, wollen wir das Gespräch suchen und alle, auch strittige Fragen gemeinsam im Licht des Evangeliums und der Überlieferung unserer Kirchen erörtern.

6. Die Partnerschaft unserer Gemeinden ist offen für die Partnerschaft mit weiteren christlichen Gemeinden in unserer Region und an unserem Ort. Für die Aufnahme in die Partnerschaft ist allerdings Voraussetzung, dass die betreffende Gemeinde als Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Baden-Württemberg angehört oder mit ihr in grenzüberschreitender Zusammenarbeit verbunden ist.

Abschluss

Mit dieser Vereinbarung geben wir dem zwischen uns gewachsenen Miteinander einen verbindlichen Rahmen und verpflichten uns, dieses Miteinander auch weiterhin zu fördern und zu entwickeln. So suchen wir der Gemeinschaft in Zeugnis und Dienst gerecht zu werden zur Ehre Gottes, des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.

Keltern, den 30. Oktober 2005

Evangelische Kirchengemeinde Keltern-Dietlingen
Dr. Andreas Dittrich / Vorsitzender des Kirchengemeinderates
Klaus Zimmermann, Pfarrer / Stellvertretender Vorsitzender

Katholische Kirchengemeinde Heilige Familie Keltern
Klaus Bundschuh / Pfarrer
Herbert Böhm / Vorsitzender des Pfarrgemeinderates