AKTUELLE INFORMATIONEN

Ehrenamtliche Helfer*innen gesucht

In den nächsten Tagen und Wochen werden auch zu uns nach Keltern Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine kommen. Und weiterhin Menschen aus anderen Ländern, die vor Krieg oder Verfolgung nach Deutschland flüchten.

Der Arbeitskreis Flüchtlinge Keltern versucht ihnen das Ankommen und Einleben in Deutschland zu erleichtern.

Dafür suchen wir dringend ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, unabhängig von Alter und Ausbildung (Schule, Ausbildung, Studium, Berufstätigkeit, Ruhestand, ...).

Sie wollen mitmachen? Dann melden Sie sich bitte bei:

Stefan Vetter / s.vetter (at) akfk.de
Telefon: 07236 / 98 18 09 (bitte auf den AB sprechen)

Stefan Schröck / s.schroeck (at) keltern.de
Telefon: 0151 / 15 13 51 09 (bitte auf die Mailbox sprechen).

 

 

Einreise und Aufenthalt

Aktuell kommen Flüchtlinge über viele Wege aus der Ukraine. Über offizielle und private Verbindungen kommen sie in unsere Orte. Nachfolgend einige Informationen für Menschen die bei uns untergekommen sind:

Bitte melden Sie sich so schnell wie möglich beim Meldeamt der Gemeinde Keltern an. Das geht nur mit biometrischen Ausweispapieren. Falls diese nicht vorliegen wird auf dem Bürgerbüro erklärt, was dann zu tun ist.

 

Zum Vergrößern auf das Bild klicken.
Hier können Sie die PDF-Datei downloaden.

 

Der Flyer ist in ukrainischer Sprache. Über den QR-Code kommen Sie auf eine Internetseite, die ständig aktualisiert wird und erste Informationen für das Ankommen bietet.    

 

 

Wort der vier Bischöfe in Baden-Württemberg
zum Kriegsbeginn in der Ukraine

Karlsruhe/Freiburg/Stuttgart/Rottenburg, (24.02.2022).

Mit Entsetzen erleben wir die russischen Angriffe auf die Ukraine. Sie sind ein eklatanter Verstoß gegen das Völkerrecht und gefährden das Leben vieler Menschen. Krieg und Waffengewalt sind keine Lösung für Probleme, sondern werden das Leid und das Unrecht nur vergrößern. Wir rufen die russische Regierung auf, den Angriff zu stoppen und an den Verhandlungstisch umzukehren.  

Mit unseren Gedanken und Gebeten sind wir bei den Menschen in der Ukraine, die an Leib und Leben bedroht sind. Der Krieg trifft eine ohnehin schon notleidende und schwer traumatisierte Bevölkerung. Schon jetzt waren 3 Millionen Menschen auf humanitäre Hilfe angewiesen. Nun wird die Zahl noch einmal steigen; viele werden ihre Sicherheit und ihr Zuhause verlieren.  

Wir fühlen uns den Kirchen in der Region im Geist der Liebe Christi verbunden und bitten sie, jeweils in ihren Ländern alles dafür zu tun, um zu einer schnellen Waffenruhe und zu einer Verständigung zu kommen. Der Friede beginnt in den Köpfen und Herzen der Menschen. Jeder und jede von uns ist von Jesus Christus gerufen, Frieden zu stiften.   

Wir rufen unsere Gemeinden auf, nicht nachzulassen im Gebet für den Frieden. Viele Menschen aus der Region leben in unserem Land. Wir bitten Sie: Gehen Sie auf die Menschen zu und suchen Sie das Gespräch. Laden Sie ein zum gemeinsamen Gebet für den Frieden.   

Wir unterstützen die Arbeit der kirchlichen Hilfswerke in der Region, die das Ihre tun, um insbesondere den Menschen, die fliehen müssen, beizustehen.   

Trotz aller Eskalation vertrauen wir darauf, dass der Friede Gottes stärker ist als alles Machtstreben und alle Gewalt der Menschen. Deshalb rufen wir zu Gott: "Verleih uns Frieden gnädiglich!"

Ihre vier Bischöfe in Baden-Württemberg  

Erzbischof Stephan Burger
Erzdiözese Freiburg

Bischof Dr. Gebhard Fürst
Diözese Rottenburg – Stuttgart

Landesbischof Dr. h. c. Frank Otfried July
Evangelische Landeskirche Württemberg

Landesbischof Prof. Dr. Jochen Cornelius Bundschuh
Evangelische Landeskirche Baden 

 

 

Evangelische Jugend sucht Unterkünfte

Karlsruhe, (25.02.2022).

Die Evangelische Jugend in Baden hat ihre Mitglieder dazu aufgerufen Unterbringungsmöglichkeiten und weitere Hilfen für Flüchtlinge aus der Ukraine anzubieten. "Die Evangelische Jugend Baden ist bestürzt über den neu ausbrechenden Krieg inmitten Europas. In dieser dramatischen Lage muss, wo immer möglich, konkrete Hilfe angeboten werden", erklärte Landesjugendpfarrer Jens Adam (Karlsruhe).   

"Das Evangelische Kinder- und Jugendwerk Baden bittet alle Bezirksjugenden und Verbände zu prüfen, ob konkrete Unterbringungs- und Hilfsangebote für aus der Ukraine flüchtende Menschen ermöglicht werden können", sagte Adam. Das Kinder- und Jugendwerk werde dabei gerne fachlich und organisatorisch unterstützen.   

In dem Aufruf heißt es weiter: "Wir stehen wie die gesamte Evangelische Jugend in Deutschland in unserem Bekenntnis und Einsatz für den Frieden unverrückbar an der Seite unserer kirchlichen Partner in der Ukraine und Russland. Wir verurteilen den Überfall der russischen Streitkräfte auf die Ukraine und das dadurch bewusst in Kauf genommene Leid, das über alle dort wohnenden Menschen gebracht wird.   

Die Evangelischen Jugend in Deutschland erklärte unterdessen zum Angriff der russischen Streitkräfte auf die Ukraine: "Junge Menschen in Russland und in der Ukraine haben wie alle jungen Menschen das Recht, im Frieden aufzuwachsen und ohne Krieg in guter Nachbarschaft zu leben. Im Ökumenischen Jugendrat in Europa arbeitet die Evangelische Jugend gemeinsam mit jungen Christ*innen in Ost und West seit über fünfzig Jahren für den Frieden in Europa und in der Welt. Dazu hat die Russisch-Orthodoxe Kirche in der Vergangenheit wesentliche Beiträge geleistet. Heute stimmen wir in die Mahnung des Erzbischofs der Evangelisch-Lutherischen Kirche Russlands ein: "Uns Christen ist geboten, keine Krieger, sondern Friedensstifter zu sein." Mit ihm und allen friedlich gesinnten Christ*innen in Russland und der Ukraine beten wir für Frieden und gute Beziehungen zwischen den Menschen und den Staaten."

Dr. Daniel Meier, Kirchenrat
Pressesprecher und Leiter des Zentrums für Kommunikation (ZfK) der Landeskirche     

 

 

Sammlung von Sachspenden

Der AKFK - Arbeitskreis Flüchtlinge Keltern wird zunächst keine eigene Sammelaktion starten sondern bittet um Unterstützung für zwei Organisationen, mit denen wir schon seit Jahren gut zusammenarbeiten:

 

Der Verein Hilfsdienst für Notleidende bringt Sachspenden und Lebensmittel in die Ukraine und an die rumänsich/ukrainische Grenze, um dort den Bedürftigen direkt zu helfen. "Damit helfen wir Menschen, die ihre Wohnungen verlassen mussten, in Kellern Schutz suchen und auf der Flucht sind", heißt es seitens des Vereins. Das Hauptlager befindet sich in Keltern-Ellmendingen in der Belchenstraße 3, wo auch die Annahmestelle für Sachspenden für die Hilfstransporte ist (jeweils Mittwochs ab 14 Uhr oder nach Absprache. Am Dienstag, 8. März, schickt der Hilfsdienst zwei Lastwagen mit Hilfsgütern los, weitere Hilfstransporte sind geplant und sollen innerhalb von einigen Wochen durchgeführt werden.
Weitere Informationen: www.hilfsdienst.org

 

Zur Unterstützung der Geflüchteten direkt vor Ort in Polen richtet der Internationale Bund in der Bleichstraße 81 in Pforzheim Sammelstellen ein. Es wird um Spenden folgender Artikel gebeten: Shampoo, Seife, Zahnpasta, Zahnbürsten, Schlafsäcke, Luftmatratzen und Isomatten, Decken, Kissen, Erste-Hilfe-Kits, Windeln und Buntstifte. Regenjacken, Powerbanks und Nahrungsmittel für Kleinkinder. In den Zeiten zwischen 8.00 Uhr und 16.00 Uhr von Montag bis Donnerstag, bis 15.00 Uhr am Freitag. Sie können Ihre Spende auch gesondert anmelden oder sich als ehrenamtlicher Helfer anbieten bei Fabienne.koegel (at) ib.de oder telefonisch unter Telefon: 07231 / 38 61 66 0.

 

 

Helfen Sie helfen!

In der Ukraine haben schon nach wenigen Stunden Krieg viele Menschen ihre Sicherheit und ihr Zuhause verloren. Wir beklagen die ersten Verletzten und Toten. Schon am ersten Tag sind nach Angaben des UN-Hochkommissariats für Flüchtlinge über 100.000 Menschen auf der Flucht Richtung Westen.  

Helfen Sie helfen! Die Diakonie Katastrophenhilfe ruft zu Spenden für die Menschen in der Ukraine auf. Bis zuletzt haben die Verantwortlichen in den Hilfsorganisationen gehofft, dass der Krieg noch verhindert werden könnte. Doch gleichzeitig haben sie sich gemeinsam mit den lokalen Partnerorganisationen darauf vorbereitet, den Menschen schnell und effektiv zu helfen, wenn es zum Krieg kommt. Es geht um Nahrung und Unterkunft im Land; außerdem sollen in den Ländern an der Westgrenze der Ukraine Lager entstehen, in denen Flüchtlinge aufgenommen und versorgt werden können.  

Die Menschen in der Ukraine brauchen unsere Hilfe! Deshalb bitten wir Sie um Spenden und Kollekten für die Diakonie Katastrophenhilfe:  

Evangelische Bank IBAN: DE68 5206 0410 0000 5025 02
BIC: GENODEF1EK1 Stichwort: Ukraine Krise

Online unter: www.diakonie-katastrophenhilfe.de/spenden/      

 

 

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