Wochenspruch / 19. Sonntag nach Trinitatis

Heile du mich, Herr, so werde ich heil; hilf du mir, so ist mir geholfen; denn du bist mein Ruhm.
Jeremia 17, Vers 14

  

   

Gottesdienstanzeiger

Wir freuen uns sehr, dass das Feiern von Gottesdiensten mit mehreren Menschen zusammen wieder möglich ist. Wir feiern an allen Sonn- und Feiertagen. Für alle Gottesdienste gilt das Schutzkonzept, das der Kirchengemeinderat erarbeitet hat, damit wir die geltenden Abstands- und Hygieneregeln auch in unseren Gottesdiensten einhalten können. Dieses Schutzkonzept wird laufend an die entsprechenden Vorgaben angeglichen.    

Vor-, während und nach dem Gottesdienst hilft Ihnen unser Ordnungsteam sich innerhalb der für die kommende Zeit geltenden Regeln zurecht zu finden.

Das aktuelle Schutzkonzept finden Sie hier.
Bitte beachten Sie auch die unten aufgeführten aktuellen Vorgaben, die in unserem schriftlich hinterlegten Schutzkonzept u. U. noch nicht berücksichtigt sind.

AKTUELLE VORGABEN! (Stand: 16.10.2020)

Die Evangelische Landeskirche hat Hinweise zum Belüften und Beheizen von Kirchenräumen herausgegeben. Aufgrund unseres Heizungstyps muss unsere Heizung mit Gottesdienstbeginn abgeschaltet werden, um Viren nicht unnötig im Kirchenraum zu verteilen. Dadurch können wir die im Herbst und Winter gewohnte Temperatur nicht immer gewährleisten, vor allem, wenn die Außentemperatur unter null Grad sinkt. Bitte denken Sie deshalb an ausreichend warme Kleidung.

Ebenso gilt für die kommende Zeit in allen Gottesdiensten Maskenpflicht, gleichzeitig darf nicht mehr gesungen werden. Außerdem muss eine Liste aller Teilnehmenden geführt werden. Diese Regelungen gelten seit 16.10.2020 nicht nur für unsere Sonntagsgottesdienste sondern auch für alle Trauerfeiern und Beerdigungen, unabhängig davon ob sie auf dem Friedhof oder in der Kirche gefeiert werden.

  

Aufgrund der Corona-Pandemie können sich kurzfristige Änderungen ergeben. Unsere Homepage kann aus diesem Grund nicht immer die aktuelle Situation darstellen. Wir bitten um Ihr Verständnis.
 

25. Oktober 2020 / 20. Sonntag nach Trinitatis
09.30 Uhr - Gottesdienst. (Pfarrerin Lieb)
Wochenspruch: Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist und was der Herr von dir fordert: nichts als Gottes Wort halten und Liebe üben und demütig sein vor deinem Gott. Micha 6, Vers 8
 

1. November 2020 / Allerheiligen
09.30 Uhr - Gottesdienst. (Diakonin Bach & Team)
Wochenspruch: Ihr seid nun nicht mehr Gäste und Fremdlinge, sondern Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen. Epheser 2, Vers 19
 

8. November 2020 / Drittletzter Sonntag im Kirchenjahr
09.30 Uhr - Gottesdienst. (Pfarrerin Lieb)
Wochenspruch: Selig sind, die Frieden stiften; denn sie werden Gottes Kinder heißen. Matthäus 5, Vers 9
 

14. November 2020
20.00 Uhr - Abendgebet mit Gesängen aus Taizé. (Team)
 

15. November 2020 / Vorletzter Sonntag im Kirchenjahr
09.30 Uhr - Gottesdienst. (Pfarrerin Lieb)
Wochenspruch: Wir müssen alle offenbar werden vor dem Richterstuhl Christi. 2. Korinther 5, Vers 10a
 

18. November 2020 / Buß- und Bettag
18.00 Uhr - Gottesdienst. (Pfarrerin Lieb)
 

22. November 2020 / Ewigkeitssonntag
09.00 Uhr - Choralblasen des Posaunenchors auf dem Friedhof.
09.30 Uhr - Gottesdienst. (Pfarrerin Lieb)
Wochenspruch: Lasst eure Lenden umgürtet sein und eure Lichter brennen. Lukas 12, Vers 35
 

Aufgrund der Corona-Pandemie können sich kurzfristige Änderungen ergeben. Unsere Homepage kann aus diesem Grund nicht immer die aktuelle Situation darstellen. Wir bitten um Ihr Verständnis.

 

 

 

Alternative Gottesdienste & Andachten

Impulse, Gottesdienste, Andachten und Gedanken der Evangelischen Kirchengemeinde Keltern-Dietlingen finden Sie im Bereich AnGedacht.

Unter rundfunk.evangelisch.de erhalten Sie eine Übersicht über die Radio- und TV-Sendungen mit Gottesdiensten bzw. Andachten.

Kirche von zu Hause - Alternativen (nicht nur) in Zeiten von Corona - Glauben leben ohne Ansteckungsgefahr: www.ekd.de/kirchevonzuhause.

Im Predigt-Archiv der Evangelischen Kirchengemeinde Keltern-Dietlingen sind aktuell 74 Predigten aus über 10 Jahrzehnten vorhanden. Die älteste Predigt stammt aus dem Jahr 1904. Viele der "alten" Predigten sind heute immer noch sehr aktuell.

Termine und weitere Informationen zu den ökumenischen Fernsehgottesdiensten erhalten Sie unter www.zdf.fernsehgottesdienste.de.

"Worte" (zwischen 5 und 9 Uhr täglich) und "Gedanken" (zwischen 9 und 12 Uhr) gibt es täglich im Radio-Programm vom SWR auf allen Frequenzen. Nicht nur zum Hören, auch zum Nachlesen auf der Homepage.

Gottesdienste als Livestreams und vieles mehr, gibt es auch auf der Homepage der Evangelischen Landeskirche in Baden.

Hier finden Sie Livestreams, Videos, Audios und Texte mit Gedanken und Impulsen aus unserem Kirchenbezirk Badischer Enzkreis zur Corona-Pandemie.

 

 

 

AKFK - Über 800 Masken genäht

Es herrschte in den letzten Wochen emsige Geschäftigkeit in der Nähwerkstatt des Arbeitskreises Flüchtlinge Keltern im Oberlinhaus in Dietlingen. Es wurde gemessen, geschnitten, genäht. Mehrere arabische Frauen, Geflüchtete aus Syrien und Afghanistan, die seit einigen Jahren in der Gemeinde leben, haben beschlossen, Mund-Nasen-Masken zu nähen und verschiedenen Einrichtungen zur Verfügung zu stellen.

 

Es wurde aufgezeichnet, geschnitten, genäht und gewaschen.

    

Die Nähwerkstatt geht auf die Initiative von Taiba Haj Mohammad zurück und wurde tatkräftig unterstützt vom Arbeitskreis Flüchtlinge Keltern, der über Spendenaufrufe für die notwendige Ausstattung mit gebrauchten Nähmaschinen sorgte. Die Evangelische Kirchengemeinde stellt dafür die Räumlichkeiten zur Verfügung. Die Frauen treffen sich regelmäßig im Oberlinhaus - aktuell natürlich mit Mundschutz und unter Einhaltung der notwendigen Abstände! Angeleitet werden sie von Issam Othman, einem gelernten Schneider und Modedesigner aus Syrien, der in seiner Heimat und anderen Ländern des arabischen Sprachraums auch schon Modeschauen organisiert hat. Neben den erforderlichen Nähtechniken und dem Umgang mit der Maschine lernen die Frauen das Lesen und Erstellen von Schnittmustern. Insgesamt 130 Masken wurden an die Sozialen Dienste und 80 an das Seniorenzentrum Keltern für den privaten Gebrauch der Mitarbeiter übergeben. Bei der Übergabe von 70 Masken an den Ambulanten Hospizdienst Westlicher Enzkreis erklärt Maha Alkalaf im Gespräch mit Heidi Kunz und Ute Sickinger die Beweggründe für ihre Aktion. "In den vergangenen Jahren haben viele Menschen in Keltern uns geholfen, jetzt helfen wir", so die Syrerin, die mit ihrer Familie seit Ende 2015 in Keltern lebt. Auch das Rathaus in Ellmendingen wurde bedacht und Bürgermeister Steffen Bochinger freute sich über 80 Masken für die Weitergabe an Mitarbeiter und Bürger. Im Nahkauf Markt Hermann in Dietlingen durfte Marktleiter Matthias Schuppler 60 der bunten Stoffschützer in Empfang nehmen. Gerade rechtzeitig, um einer Kundin, die ihre Maske vergessen hatte, den erneuten Weg nach Hause zu ersparen! Fotos der Übergabe an die verschiedenen Institutionen und Einrichtungen können Sie ausführlich auf der Homepage des Arbeitskreises ansehen.

 

Die Nähwerkstatt im Oberlinhaus bei der Arbeit.

  

Pünktlich zum lang ersehnten Schulstart der Viertklässler konnten 165 Masken in Kindergrößen an die Johannes Kepler Grundschule übergeben werden. Taiba Haj Mohammad über die Motivation zu der Aktion: "Wir wollen damit unsere Dankbarkeit ausdrücken für die Unterstützung, die wir hier in Keltern erleben dürfen." Diese Dankbarkeit gilt in ganz besonderer Weise allen Helferinnen und Helfern des Arbeitskreises Flüchtlinge Keltern. Auch sie erhielten je zwei Masken von den Frauen.

 

  

Am Ende der Aktion sind so mehr als 800 Masken genäht und verteilt worden. Im Moment ist noch unklar, wann die Nähwerkstatt ihren normalen Betrieb wieder aufnehmen kann. Neben dem Spaß am gemeinsamen Nähen von Kleidern war es ursprünglich vor allem das Ziel, auch deutsche Frauen für das Thema zu begeistern, um die Deutschkenntnisse beim gemeinsamen Nähen verbessern zu können. Aufgrund der Masken-Aktion haben sich einige Interessentinnen gemeldet. Sobald die Werkstatt wieder öffnen darf, sind sie herzlich willkommen.

Text und Fotos: Stefan Schröck / akfk.de     

 

 

AKFK - Hilfe für die Menschen in Idlib

Der Arbeitskreis Flüchtlinge Keltern und die Evangelische Kirchengemeinde Keltern-Dietlingen haben im Februar 2020 gemeinsam eine Hilfsaktion für die Menschen in der Region Idlib durchgeführt. Es wurden 18 Paletten mit medizinischen Hilfsgütern, Decken, Zelten, warmer Kleidung, Schulbedarf und 6 Nähmaschinen gepackt. Außerdem wurden 7.000 Euro gespendet. Für 4.500 Euro wurden Lebensmittel beschafft, der Rest für die Transportkosten nach Syrien verwendet.

 

Die verpackten Hilfsgüter werden von den Helferinnen und Helfern für den Transport palettiert.

 

Die Helferinnen und Helfer nach getaner Arbeit bei der Fa. prosort GmbH.

  

An sechs Abenden haben syrische Familien aus Keltern und Pforzheim die gespendeten Hilfsgüter sortiert, verpackt und arabisch beschriftet. Am 4. März war der LKW der Mühle Beck zweimal randvoll beim Transport vom Pfarrhaus zur Firma prosort in Dietlingen. Dort wurden die Kartons auf Paletten gepackt, foliert und festgezurrt um den Transport ohne Schäden zu überstehen. Am 5. März fuhr dann ein gemieteter LKW die Sachen zur Hilfsorganisation Ikram e.V. in Neuenstadt am Kocher, wo sie von Saleh Alsubh und Stefan Vetter an den Vorsitzenden von Ikram übergeben wurden.

 

Verteilung der Hilfsgüter durch Helfer von Ikram in der Gegend von Idlib.

 

Helfer von Ikram unterwegs bei der Verteilung.

  

Verteilt auf zwei Container gingen die Hilfsgüter am 9. und 23. März 2020 auf eine lange Reise per Schiff von Hamburg nach Mersin in der Türkei und von dort per LKW bis zur syrischen Grenze. Nach erneutem Umladen dann nach Sarmada in der Region Idlib in das Lager der Hilfsorganisation Ikram. Durch die Corona-Pandemie kam es zu erheblichen Verzögerungen an den Häfen und Umladestationen, so dass die Hilfsgüter erst am 15. und 26. April an ihrem Bestimmungsort ankamen. Seitdem sind die Helfer von Ikram jeden Tag in der Region Idlib unterwegs um die dorthin geflüchteten Menschen mit Nahrungsmitteln und anderen Hilfsgütern zu versorgen. Viele von ihnen leben noch immer unter freiem Himmel ohne Zelt oder gar feste Unterkunft. Ihre Situation hat sich durch den ausgehandelten Waffenstillstand etwas verbessert, aber keiner weiß, wie lange dieser wirklich halten wird. Und eine dauerhafte Lösung des Konflikts ist nach wie vor nicht in Sicht.

Ein herzlicher Dank geht an alle Spenderinnen und Spender und an die Firmen Mühle Beck, prosort GmbH und FMV GmbH, ohne deren logistische Unterstützung diese Aktion nicht möglich gewesen wäre.

Text und Fotos: Stefan Vetter / akfk.de 

 

 

AKFK - Kreativworkshops 2020/2021

Nachfolgend die Kreativworkshop-Termine in 2020/2021:

  • 21. November 2020 / Kränze flechten mit Erika Wettach.

  • Januar 2021 / Percussion-Workshop mit Claus Müller.

  • Februar 2021 / Kochworkshop arabisches Buffet mit Stefan Vetter und Jugendlichen aus Syrien und Afghanistan.

 

Marion Dittrich und Elias Vetter 

 

 

Besuchsdienst - Unterwegs

Unterwegs in den Häusern unseres Dorfes sind die Mitarbeiterinnen des Besuchsdienstkreises an vielen Tagen im Jahr. Wir besuchen Menschen unserer Gemeinde um ihnen zum Geburtstag zu gratulieren, Kinder, die bei uns getauft wurden, an ihrem Tauftag von unserer Kirchengemeinde zu grüßen und Neuzugezogene in Dietlingen willkommen zu heißen.

Wir besuchen Gemeindeglieder an ihrem 75. Geburtstag und ab dem 80. Geburtstag jedes Jahr. - Pfarrerin Martina Lieb besucht die Jubilare zum 90. Geburtstag und ab dem 95. Geburtstag jedes Jahr.

Haben Sie Lust sich mit uns auf den Weg zu machen? Wir freuen uns über jede neue Mitarbeiterin und jeden neuen Mitarbeiter. Wenn Sie Interesse haben, dann melden Sie sich im Pfarramt.

 

 

Sunday for peace - Ein Sonntag für den Frieden

Wir sind Menschen aus Keltern. Als "Alt-Achtziger" waren einige von uns in Deutschland-West und -Ost gegen die Stationierung von amerikanischen Pershing II und sowjetischen SS 20 aktiv. 1987 wurde der INF-Vertrag über die Abrüstung der nuklearen Mittelstreckenraketen geschlossen. Ein Beitrag zum Ende des Kalten Krieges und zur deutschen Wiedervereinigung. Sie sind "das Wunder unseres Lebens", an dem wir mitgewirkt haben.
Im August 2019 ist der INF-Vertrag zerbrochen. Zugleich wird 2021 das New-START-Abkommen über die interkontinentalen Nuklearwaffen auslaufen. Unsere Hoffnung auf dauerhafte Friedensbemühungen der Großmächte hat sich zerschlagen. Verunsicherung wächst.
Wir wollen die Verantwortung für die Zukunft unserer Welt nicht allein unseren Kindern überlassen. Deshalb möchten wir in Keltern einen "Sonntag für den Frieden" gestalten, an dem sich viele Menschen beteiligen.

Was uns bewegt

Ohne gültige Verträge können die USA und Russland erneut aufrüsten. Inzwischen haben auch Länder in anderen Teilen der Welt ein riesiges Arsenal an Atomraketen aufgebaut, da sie nicht an den INF-Vertrag gebunden waren.
Den europäischen Staaten der NATO fehlt der vertragliche Schutz vor einer Stationierung US-amerikanischer Nuklearwaffen. Die Änderung der Strategie sieht diese auch in osteuropäischen Mitgliedsländern vor. Das kann die innereuropäischen Spannungen verstärken und den Zusammenhalt in Europa weiter gefährden.
NATO-Einrichtungen in Deutschland wie der Flugplatz in Geilenkirchen (NATO-Hauptquartier), die Ramstein Air Base, der Fliegerhorst Büchel (US-Atomwaffen-Lager) und das US-EUCOM in Stuttgart könnten zu möglichen Zielen russischer Atomwaffen werden. Wir sind beunruhigt und wachgerüttelt: Neues Wettrüsten muss gestoppt werden!

Was wir wollen

Wir beobachten: Durch die Globalisierung sind die nuklearen Bedrohungen vielfältiger geworden und die damit verbundenen Fragen komplexer.

 

  

Wir fordern

  • Einen globalen Folgevertrag für den INF-Vertrag und die New-START-Verträge.
  • Keine neuen Atomwaffenstationierungen auf deutschem Boden.
  • Abzug aller amerikanischen Atomwaffen aus Deutschland.
  • Ein europäisches Atomwaffenstationierungsverbot.
  • Unterzeichnung und Ratifizierung des völkerrechtlichen Vertrags zum Verbot von Atomwaffen (TPNW).

Wir schlagen vor

Bei einem "Sonntag für den Frieden" erhalten interessierte Menschen in Keltern Information zu den Themen "Sicherheit", "Frieden", "Rüstung/Abrüstung" … Vernetzungsmöglichkeiten mit ähnlichen Anliegen werden angebahnt … eine gemeinsame Aktion schafft Aufmerksamkeit … in den christlichen Gemeinden finden Friedensgebete statt ...

Bei uns mitmachen

Wir treffen uns nach Vereinbarung im Evangelischen Gemeindehaus in Dietlingen, Turnstraße 32.

Wir bieten Protestpostkarten an Bundesaußenminister Heiko Maas und laden ein zu regelmäßigen Gebeten z.B. während der Friedensdekade und den Taizé - Gebeten in der Andreaskirche.

Wir suchen Unterstützung

Für einen "Sonntag für den Frieden" in Keltern. Dazu möchten wir mit möglichst vielen Menschen in unserer Kommune ins Gespräch kommen (Bürgermeister, Gemeinderäte, Kirchengemeinden, Vereine und interessierte Bürgerinnen und Bürger). Gemeinsam mit ihnen möchten wir herausfinden, welchen guten Platz die Themen "Frieden" und "atomare Abrüstung" in Keltern finden können.

Wettrüsten gemeinsam stoppen - Mach mit!

  

sunday for peace Keltern
Andreas und Marion Dittrich, Georg Erb, Helmut Freitag, Rüdiger Jungkind, Werner Schmidt, Bärbel Storz, Katharina und Stefan Vetter

Kontakt: c/o Katharina Vetter, Email: k.vetter (at) sunday4peace.de
Homepage: www.sunday4peace.de
Info-Flyer zum Download (PDF-Datei / 0,730 MB)

 

 

Kirchenband + Projektchor

Für alle, die gerne singen oder ein Instrument spielen und ab und zu einen Gottesdienst mitgestalten wollen, aber keine Zeit haben für regelmäßige Chor- oder Bandproben.

 

 

Wir treffen uns vor jedem Gottesdienst zu zwei bis drei Proben. Noten und Hörbeispiele gibt es vorab und die Termine werden "gedoodelt".

Weitere Informationen bei: Stefan Vetter / Email: s.vetter (at) ekidi.de / Telefon: 07236 / 98 18 09

 

 

Spenden + Gaben

In der Zeit vom 6. Februar 2020 bis 3. Juni 2020 sind im Pfarramt folgende Spenden eingegangen:

Wo am Nötigsten: 1.610 Euro / Sammlung für Idlib: 7.000 Euro / Spenden für Flüchtlinge: 600 Euro / Freiwilliger Gemeindebeitrag: 400 Euro / Cassettendienst: 30 Euro / Weltgebetstag: 505 Euro / Impulse Blumengrüße: 218 Euro / Seniorenarbeit: 217 Euro / Heimatgruss: 264,64 Euro / Kirchenopfer: 1.241 Euro / Weitere verschiedene Kollekten: 331 Euro.     

Allen Spenderinnen und Spendern ein herzliches Dankeschön.  

 

 

Ökumenische Vereinbarung

Vereinbarung für eine ökumenische Zusammenarbeit zwischen der Evangelischen Kirchengemeinde Keltern-Dietlingen und der Katholischen Pfarrgemeinde Heilige Familie Keltern

Im Rahmen eines ökumenischen Abendgebetes aus Anlass des 50-jährigen Kirchweih-Jubiläums der katholischen Kirche in Dietlingen wurde am 30. Oktober 2005 die Vereinbarung für eine ökumenische Zusammenarbeit zwischen der Evangelischen Kirchengemeinde Keltern-Dietlingen und der Katholischen Pfarrgemeinde Heilige Familie Keltern unterzeichnet. Diese Vereinbarung stellt eine Selbstverpflichtung dar und ermutigt die evangelischen und katholischen Christen in Keltern-Dietlingen zu einer verlässlichen und bewussten ökumenischen Zusammenarbeit.

Eine Rahmenvereinbarung wurde bereits am 27. Mai 2004 anlässlich des ökumenischen Gottesdienstes zur "Gebetswoche für die Einheit der Christen" in der St. Franziskus-Kirche zu Pforzheim von Erzbischof Dr. Robert Zollitsch für die Erzdiözese Freiburg und Landesbischof Dr. Ulrich Fischer für die Evangelische Landeskirche in Baden vorgestellt und unterzeichnet. Diese Rahmenvereinbarung hat uns in Keltern-Dietlingen dazu angeregt, in den Leitungsgremien eine verbindliche Vereinbarung zu erarbeiten, die die besonderen örtlichen Möglichkeiten im Blick hat und das bereits gewachsene ökumenische Miteinander berücksichtigt.

Im Vorwort dieser Rahmenvereinbarung heißt es:

"Diese Rahmenvereinbarung für ökumenische Partnerschaften versteht sich als gemeinsame Verpflichtung zur Zusammenarbeit aufgrund der "Charta Oecumenica - Leitlinien für die Zusammenarbeit der christlichen Kirchen in Europa". Sie will die ökumenische Zusammenarbeit zwischen Pfarrgemeinden und Pfarreien fördern und stärken und einen dafür verbindlichen Maßstab setzen."

Damit alle diese Vereinbarung nachlesen können, wird ihr wesentlicher Inhalt hier abgedruckt.

Präambel

  • Im Bekenntnis zur Taufe als dem gemeinsamen grundlegenden Band der Einheit in Jesus Christus,
  • getragen von der Bitte Jesu, "dass alle eins seien" (Johannes 17,  Vers 21),
  • im Glauben an Jesus Christus als Haupt der Kirche und Herrn der Welt auf der gemeinsamen Grundlage des Wortes Gottes, wie es die Heilige Schrift bezeugt,
  • auf der Grundlage des Glaubensbekenntnisses von Nizäa-Konstantinopel (381) als Auslegung der Heiligen Schrift,
  • in Erinnerung an die von der Evangelischen Landeskirche in Baden und der Erzdiözese Freiburg 1999 unterzeichnete gemeinsame Erklärung,
  • ermutigt durch die gemeinsame Unterzeichnung der Charta Oecumenica auf dem ökumenischen Kirchentag in Berlin 2003 und durch die langjährige geschwisterliche Zusammenarbeit unserer beiden Gemeinden,

verpflichten sich die evangelische Kirchengemeinde Keltern-Dietlingen und die römisch-katholische Pfarrgemeinde Heilige Familie Keltern zu weiteren Schritten auf dem Weg zur sichtbaren Einheit in einem Glauben und in der einen eucharistischen Gemeinschaft und unterzeichnen folgende Vereinbarung:  

  

1. Im ökumenischen Miteinander ist es wichtig, die geistlichen Gaben der verschiedenen christlichen Traditionen kennen zu lernen, sich davon bereichern zu lassen und so voneinander zu lernen. Daher verpflichten wir uns, das Leben unserer Gemeinden auf verschiedenen Ebenen und in verschiedenen Arbeitsbereichen kennen zu lernen, einander zu den jeweiligen Gottesdiensten und Veranstaltungen einzuladen sowie regelmäßige Begegnungen zu vereinbaren. Wir wollen Selbstgenügsamkeit überwinden und mögliche Vorurteile beseitigen, die Begegnung miteinander suchen und füreinander da sein.

2. Unsere Ökumene lebt davon, dass wir Gottes Wort gemeinsam hören und den Heiligen Geist in uns und durch uns wirken lassen. Wir wollen den bisherigen Weg fortsetzen, durch Gebete und Gottesdienste die geistliche Gemeinschaft zwischen unseren Gemeinden zu vertiefen und die sichtbare Einheit der Kirche Jesu Christi zu fördern. Wir verpflichten uns, auf der Grundlage der gemeinsamen Erklärung zu "Gottesdienst und Amtshandlungen als Orte der Begegnung" füreinander und miteinander zu beten.
An folgenden Tagen wollen wir miteinander Gottesdienst feiern: an Silvester und Pfingstmontag, am Weltgebetstag der Frauen, zum Abschluss der Kinder-Bibel-Woche und an geeigneten Tagen im Rahmen des Schuljahres.
An folgenden Tagen wollen wir einander einladen, um das spezifische gottesdienstliche Feiern des Partners kennen- und besser verstehen zu lernen: an Allerheiligen und am Buß- und Bettag.
Wünschenswert ist es, wenn der Ökumenische Jugendkreuzweg gemeinsam gestaltet wird.

3. Wir wollen als evangelische und katholische Kirchengemeinden gemeinsam das Evangelium durch Wort und Tat für das Heil aller Menschen verkündigen. Angesichts vielfältiger Orientierungslosigkeit, aber auch mannigfacher Suche nach Sinn sind die Christinnen und Christen besonders herausgefordert, ihren Glauben zu bezeugen. Dazu bedarf es des verstärkten Engagements und des Erfahrungsaustauschs in Katechese und Seelsorge.
Ebenso wichtig ist es, dass das ganze Volk Gottes gemeinsam das Evangelium in die gesellschaftliche Öffentlichkeit hinein vermittelt wie auch durch sozialen Einsatz und die Wahrnehmung von politischer Verantwortung zur Geltung bringt.

Daher verpflichten wir uns, auf folgenden Ebenen und in folgenden Arbeitsbereichen einander stets zu informieren und Absprachen zu treffen bzw. gemeinsam zu handeln:

  • gemeinsame Sitzungen des Pfarrgemeinderats und des Kirchengemeinderats in zweijährigem Turnus
  • Zusammenarbeit im Kelterner Forum
  • Kooperation mit der Sozialstation
  • Austausch und Auslegen von Gemeindebriefen auf dem jeweiligen Informationstisch in der Kirche
  • wechselseitige Mitteilung von wichtigen Terminplanungen
  • wechselseitige Einladung zu besonderen Veranstaltungen
  • bei Bedarf wechselseitiges Zurverfügungstellen der kirchlichen Räume.

4. Ökumene geschieht bereits in vielfältigen Formen gemeinsamen Handelns in der Erzdiözese Freiburg, in der Evangelischen Landeskirche in Baden und in unseren Gemeinden. Viele Christinnen und Christen leben und wirken gemeinsam in Freundschaften, in der Nachbarschaft, im Beruf und in ihren Familien. Insbesondere konfessionsverbindende Ehen und Familien müssen darin unterstützt werden, Ökumene in ihrem Alltag zu leben.
Wir verpflichten uns, die gemeinsame Trauung konfessionsverbindender Ehepartner den Ehepaaren/Brautpaaren anzuraten und gemeinsam vorzunehmen (Formular C).
Wir verpflichten uns weiter, auf allen Ebenen des kirchlichen Lebens gemeinsam zu handeln, wo die rechtlichen und tatsächlichen Voraussetzungen dafür gegeben sind und nicht Gründe des Glaubens dem entgegenstehen.

Insbesondere vereinbaren wir für unsere Gemeinden:

  • Durchführung der Kinder-Bibel-Woche und der Bibelwoche für Erwachsene
  • geeignete Fortbildungsveranstaltungen für Mitarbeitende im Besuchsdienst
  • ein Frauentreff für Frauen im mittleren Lebensalter
  • Durchführung der Sternsinger-Aktion
  • Grußworte anlässlich der Kommunion bzw. Konfirmation

5. Unsere in Christus begründete Zusammengehörigkeit und Einheit ist von grundlegender Bedeutung. Wir verpflichten uns, die ökumenische Gemeinschaft im Dialog zwischen unseren Gemeinden gewissenhaft und intensiv fortzusetzen. Wenn Kontroversen in Fragen des Glaubens und der Ethik bestehen, wollen wir das Gespräch suchen und alle, auch strittige Fragen gemeinsam im Licht des Evangeliums und der Überlieferung unserer Kirchen erörtern.

6. Die Partnerschaft unserer Gemeinden ist offen für die Partnerschaft mit weiteren christlichen Gemeinden in unserer Region und an unserem Ort. Für die Aufnahme in die Partnerschaft ist allerdings Voraussetzung, dass die betreffende Gemeinde als Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Baden-Württemberg angehört oder mit ihr in grenzüberschreitender Zusammenarbeit verbunden ist.

Abschluss

Mit dieser Vereinbarung geben wir dem zwischen uns gewachsenen Miteinander einen verbindlichen Rahmen und verpflichten uns, dieses Miteinander auch weiterhin zu fördern und zu entwickeln. So suchen wir der Gemeinschaft in Zeugnis und Dienst gerecht zu werden zur Ehre Gottes, des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.

Keltern, den 30. Oktober 2005

Evangelische Kirchengemeinde Keltern-Dietlingen
Dr. Andreas Dittrich / Vorsitzender des Kirchengemeinderates
Klaus Zimmermann, Pfarrer / Stellvertretender Vorsitzender

Katholische Kirchengemeinde Heilige Familie Keltern
Klaus Bundschuh / Pfarrer
Herbert Böhm / Vorsitzender des Pfarrgemeinderates