Wochenspruch / Pfingsten

Es soll nicht durch Herr oder Kraft, sondern durch meinen Geist geschehen, spricht der Herr Zebaoth.
Sacharija 4, Vers 6b

  

   

Gottesdienstanzeiger

Herzliche Einladung zu den Gottesdiensten in der Andreaskirche an Pfingsten - 31. Mai 2020 und am Pfingstmontag - 1. Juni 2020 um 9.30 Uhr. Die Gottesdienste werden von Pfarrerin Martina Lieb gestaltet.

 

Foto: ekidi.de

  

Wir freuen uns sehr, dass das Feiern von Gottesdiensten mit mehreren Menschen zusammen wieder möglich ist. Wir feiern bis zum 21. Juni 2020 Gottesdienste an allen Sonn- und Feiertagen.

In der Woche nach dem 21. Juni müssen wir die Kirche für vier Wochen schließen, da Orgel und Bänke vom Holzwurm befallen sind. Eine Wärmebehandlung und Begasung ist dringend notwendig und schon lange geplant.

Für alle Gottesdienste bis zum 21. Juni gilt das Schutzkonzept, das der Kirchengemeinderat erarbeitet hat, damit wir die geltenden Abstands- und Hygieneregeln auch in unseren Gottesdiensten einhalten können.  

Vor-, während und nach dem Gottesdienst hilft Ihnen unser Ordnungsteam sich innerhalb der für die kommende Zeit geltenden Regeln zurecht zu finden.

Hier das Wichtigste im Überblick:

Jeder Gottesdienst soll maximal eine halbe Stunde dauern.

Höchstzahl der Gottesdienstbesucher*innen für die Andreaskirche:
48 ohne / 56 mit Nutzung der Doppelplätze für in einem Haushalt Lebende (Sitzabstand 2m von Mitte zu Mitte). Die Emporen sind geschlossen.

Die Toiletten sind geschlossen.

Um Sie und andere zu schützen, bitten wir alle Gottesdienstbesucher*innen:

  • die allgemeinen Hygieneregeln zu beachten.

  • bei Erkältungssymptomen zu Hause zu bleiben.

  • zur Begrüßung und Verabschiedung aufs Händeschütteln zu verzichten.

  • mindestens zwei Meter Abstand zu halten.

Schutzmasken sind empfohlen, aber keine Pflicht.

Lieder und Wechselgebete bitte im Stillen mitvollziehen.

Was Sie vor dem Gottesdienst beachten müssen:

  • Vor dem Gottesdienst ist der Zugang zum Kirchhof nur durch das Tor an der Friedhofseite möglich.

  • Bitte desinfizieren Sie dann Ihre Hände am bereitstehenden Desinfektionsmittelspender auf dem Kirchhof.

  • Der Eintritt in die Kirche ist nur über den Haupteingang möglich.

  • In der Kirche gehen Sie bitte nur über den Mittelgang nach vorne.

  • Die Sitzplätze sind mit Kissen markiert. Die Sitzreihen werden von vorne nach hinten besetzt, bitte folgen Sie hier den Anweisungen des Ordnungsteams. Bis zum letzten freien Platz in der Bank nach außen gehen und sich dort hinsetzen. Bitte immer nur auf den Sitzkissen Platz nehmen.  

 

Graphik: ekidi.de

  

Am Ende des Gottesdienstes:

Während des Orgelnachspiels verlassen alle die Kirche in folgender Reihenfolge:
Durch die beiden seitlichen Ausgänge:
Erst die, die auf den Bänken an den Außenwänden sitzen.
Dann Reihe 1,3,5 und 7 nacheinander in der Bankreihe nach außen gehen, dann diejenigen, die auf den Stühlen an den Treppen zur Empore sitzen.
Durch den Hauptausgang:
Alle die auf den Stühlen unterm Turm sitzen, dann alle die auf den Stühlen im Chorraum sitzen.
Der Ausgang zur oberen Talstraße ist geöffnet.  

Die Rahmenbedingungen des Schutzkonzeptes sind von der Badischen Landeskirche vorgegeben. Wir haben sie für die Andreaskirche umgesetzt. An einigen Stellen gehen die kirchlichen Voraussetzungen über die staatlichen Vorgaben hinaus. Die Badische Landeskirche möchte dadurch sicherstellen, dass von evangelischen Gottesdiensten keine Infektionsgefahr ausgeht und Sie ganz getrost kommen und mit uns feiern können. Immer wieder wird überprüft, ob Maßnahmen gelockert werden können. Wir werden dies jeweils in den Gemeindenachrichten und hier auf unserer Homepage bekannt geben.

Vieles wird anders sein, aber eines bleibt gleich: Wir versammeln uns im Namen Gottes, des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Seine Kraft wird uns berühren und beschenken: Sie wirkt jenseits aller Regelungen.

Lassen Sie sich nicht abschrecken, sondern kommen Sie und feiern mit uns!
Wir freuen uns auf Sie!
 

 

 

Alternative Gottesdienste & Andachten

Impulse, Gottesdienste, Andachten und Gedanken der Evangelischen Kirchengemeinde Keltern-Dietlingen finden Sie im Bereich AnGedacht.

Unter rundfunk.evangelisch.de erhalten Sie eine Übersicht über die Radio- und TV-Sendungen mit Gottesdiensten bzw. Andachten.

Kirche von zu Hause - Alternativen (nicht nur) in Zeiten von Corona - Glauben leben ohne Ansteckungsgefahr: www.ekd.de/kirchevonzuhause.

Im Predigt-Archiv der Evangelischen Kirchengemeinde Keltern-Dietlingen sind aktuell 74 Predigten aus über 10 Jahrzehnten vorhanden. Die älteste Predigt stammt aus dem Jahr 1904. Viele der "alten" Predigten sind heute immer noch sehr aktuell.

Termine und weitere Informationen zu den ökumenischen Fernsehgottesdiensten erhalten Sie unter www.zdf.fernsehgottesdienste.de.

"Worte" (zwischen 5 und 9 Uhr täglich) und "Gedanken" (zwischen 9 und 12 Uhr) gibt es täglich im Radio-Programm vom SWR auf allen Frequenzen. Nicht nur zum Hören, auch zum Nachlesen auf der Homepage.

Gottesdienste als Livestreams und vieles mehr, gibt es auch auf der Homepage der Evangelischen Landeskirche in Baden.

Hier finden Sie Livestreams, Videos, Audios und Texte mit Gedanken und Impulsen aus unserem Kirchenbezirk Badischer Enzkreis zur Corona-Pandemie.

 

 

Aus dem Kirchengemeinderat

In den Faschingsferien war der neu gewählte Kirchengemeinderat ein Wochenende auf Rüste in Hohenwart. Im Mittelpunkt stand das Kennenlernen und der gemeinsame Austausch. Nach einer Einführung in die Arbeitsfelder unseres Kirchengemeinderates wurden die einzelnen Ressorts neu verteilt:

 

Vorsitzende des KGR Martina Lieb
Stellvertretende
Vorsitzende
Ursula Schlegel
Stefan Vetter
Bauausschuss Erich Bolz
Stefan Vetter
Lukas Denzler
Finanzen Andrea Mettel
Arbeitsschutz Stefan Vetter
Kindergarten Martina Lieb
Ursula Schlegel
Annemarie Riegsinger
Gruppen & Kreise Ursula Schlegel
Verena Deckert
Kinder-, Konfirmanden-
und Jugendarbeit
Verena Deckert
Lukas Denzler
Nachhaltigkeit Andrea Mettel
Eric Seiter
Öffentlichkeitsarbeit / IT Harald Ulmer
Ökumene Dr. Andreas Dittrich
Bezirkssynode
Badischer Enzkreis
Dr. Sabine Scheef (Vertreterin)
Christiane Bach (Stellvertretung)
Willi Ratz (Vertreter)
Eric Seiter (Stellvertretung)

 

Stefan Vetter, Lukas Denzler, Andrea Mettel, Eric Seiter, Pfarrerin Martina Lieb, Harald Ulmer, Verena Deckert, Ursula Schlegel (von links). Annemarie Riegsinger ist nicht auf dem Foto. Foto: ekidi

  

Viele Themen, die schon den vergangenen Kirchengemeinderat beschäftigt haben, werden uns im ersten Jahr noch eine Weile begleiten: Die Holzwurmbehandlung in der Kirche, ein Back to church Gottesdienst, die Gründung eines Jugendarbeitsausschusses, die Lichtanlage in den neuen Jugendräumen, die weitere Gestaltung der offenen Andreaskirche und vieles mehr.

Gegen Ende gab es einen ersten Ausblick, was uns darüber hinaus beschäftigen soll. Was braucht unsere Kirchengemeinde für die kommenden Jahre? Mit vielen Ideen im Gepäck haben wir uns am Sonntagnachmittag wieder auf den Heimweg gemacht und freuen uns auf die vor uns liegende Arbeit.  

Martina Lieb    

 

 

EKD Kirchen-App

Smartphones und Tablets finden mehr und mehr Verbreitung. Sie werden bald alle Handys ersetzen. Offene Kirche sind ein touristischer Anziehungspunkt. Die Landeskirchen und die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) möchten die Offenen Kirchen besser erschließen und dabei Smartphones verwenden, da immer mehr Menschen diese stets bei sich tragen. Dazu wurde ein Programm entwickelt, das auf Smartphones läuft (Application, abgekürzt App). Auch eine mobile Webseite ist geplant.

 

Zum Download klicken Sie auf das Logo.

 

Diese App erlaubt es, auf dem Smartphone über eine Umkreissuche Offene Kirchen in der Nähe zu finden. Bei teilnehmenden Kirchen gibt es teilweise eine Kirchenführung auf dem Smartphone. Dazu kann man (teilweise) mit einem Grundriss Stationen der Kirche anklicken und dazu eine akustische Erklärung erhalten.   

 

 

Hilfe für die Menschen in Idlib

Die Lage in der Region Idlib in Nordwestsyrien spitzt sich immer mehr zu. Städte und Dörfer rund um Idlib werden seit Dezember fast ununterbrochen von der syrischen und russischen Luftwaffe bombardiert. Die Grenze zur Türkei ist geschlossen. Hundertausende Menschen sind auf der Flucht, ohne zu wissen, wohin. Die meisten von ihnen Leben inzwischen im Freien, ihr einziger Schutz gegen Regen und Kälte sind die Olivenbäume. Nur noch wenige Hilfsorganisationen sind in der Lage, Lebensmittel und Hilfsgüter in die Region zu bringen. Eine davon ist die Organisation Ikram e.V. in Neuenstadt/Kocher.

Die erhaltenen Sachspenden sind zwischenzeitlich unterwegs nach Syrien. Vielen herzlichen Dank für Ihre überwältigende Hilfe. Aktuell ist es aus logistischen Gründen, leider nicht mehr möglich, Sachspenden entgegen zu nehmen. Bitte beachten Sie weiterhin die Informationen auf unserer Homepage.

Informationen zu der aktuellen Aktion erhalten Sie hier: www.akfk.de

Geldspenden bitte überweisen an die Evangelische Kirchengemeinde Keltern-Dietlingen, IBAN DE11 6669 2300 0013 1528 02, VR Bank Enz plus eG, Verwendungszweck: Hilfe für Idlib. Wir werden davon dringend benötigte Lebensmittel in größeren Mengen kaufen.

Stefan Vetter 

 

 

Kreativworkshops 2020

Nachfolgend die Kreativworkshop-Termine in 2020:

  • 4. Juli 2020 / Taschen nähen mit dem Nähwerkstatt-Team.

  • September 2020 / Makramee mit Anna und Elias Vetter.

  • 21. November 2020 / Kränze flechten mit Erika Wettach.

  • 16. Januar 2021 / Kochworkshop arabisches Buffet mit Stefan Vetter und Jugendlichen aus Syrien und Afghanistan.

 

Marion Dittrich und Elias Vetter 

 

 

Besuchsdienst - Unterwegs

Unterwegs in den Häusern unseres Dorfes sind die Mitarbeiterinnen des Besuchsdienstkreises an vielen Tagen im Jahr. Wir besuchen Menschen unserer Gemeinde um ihnen zum Geburtstag zu gratulieren, Kinder, die bei uns getauft wurden, an ihrem Tauftag von unserer Kirchengemeinde zu grüßen und Neuzugezogene in Dietlingen willkommen zu heißen.

Wir besuchen Gemeindeglieder an ihrem 75. Geburtstag und ab dem 80. Geburtstag jedes Jahr. - Pfarrerin Martina Lieb besucht die Jubilare zum 90. Geburtstag und ab dem 95. Geburtstag jedes Jahr.

Haben Sie Lust sich mit uns auf den Weg zu machen? Wir freuen uns über jede neue Mitarbeiterin und jeden neuen Mitarbeiter. Wenn Sie Interesse haben, dann melden Sie sich im Pfarramt.

 

 

Sunday for peace - Ein Sonntag für den Frieden

Wir sind Menschen aus Keltern. Als "Alt-Achtziger" waren einige von uns in Deutschland-West und -Ost gegen die Stationierung von amerikanischen Pershing II und sowjetischen SS 20 aktiv. 1987 wurde der INF-Vertrag über die Abrüstung der nuklearen Mittelstreckenraketen geschlossen. Ein Beitrag zum Ende des Kalten Krieges und zur deutschen Wiedervereinigung. Sie sind "das Wunder unseres Lebens", an dem wir mitgewirkt haben.
Im August 2019 ist der INF-Vertrag zerbrochen. Zugleich wird 2021 das New-START-Abkommen über die interkontinentalen Nuklearwaffen auslaufen. Unsere Hoffnung auf dauerhafte Friedensbemühungen der Großmächte hat sich zerschlagen. Verunsicherung wächst.
Wir wollen die Verantwortung für die Zukunft unserer Welt nicht allein unseren Kindern überlassen. Deshalb möchten wir in Keltern einen "Sonntag für den Frieden" gestalten, an dem sich viele Menschen beteiligen.

Was uns bewegt

Ohne gültige Verträge können die USA und Russland erneut aufrüsten. Inzwischen haben auch Länder in anderen Teilen der Welt ein riesiges Arsenal an Atomraketen aufgebaut, da sie nicht an den INF-Vertrag gebunden waren.
Den europäischen Staaten der NATO fehlt der vertragliche Schutz vor einer Stationierung US-amerikanischer Nuklearwaffen. Die Änderung der Strategie sieht diese auch in osteuropäischen Mitgliedsländern vor. Das kann die innereuropäischen Spannungen verstärken und den Zusammenhalt in Europa weiter gefährden.
NATO-Einrichtungen in Deutschland wie der Flugplatz in Geilenkirchen (NATO-Hauptquartier), die Ramstein Air Base, der Fliegerhorst Büchel (US-Atomwaffen-Lager) und das US-EUCOM in Stuttgart könnten zu möglichen Zielen russischer Atomwaffen werden. Wir sind beunruhigt und wachgerüttelt: Neues Wettrüsten muss gestoppt werden!

Was wir wollen

Wir beobachten: Durch die Globalisierung sind die nuklearen Bedrohungen vielfältiger geworden und die damit verbundenen Fragen komplexer.

 

  

Wir fordern

  • Einen globalen Folgevertrag für den INF-Vertrag und die New-START-Verträge.
  • Keine neuen Atomwaffenstationierungen auf deutschem Boden.
  • Abzug aller amerikanischen Atomwaffen aus Deutschland.
  • Ein europäisches Atomwaffenstationierungsverbot.
  • Unterzeichnung und Ratifizierung des völkerrechtlichen Vertrags zum Verbot von Atomwaffen (TPNW).

Wir schlagen vor

Bei einem "Sonntag für den Frieden" erhalten interessierte Menschen in Keltern Information zu den Themen "Sicherheit", "Frieden", "Rüstung/Abrüstung" … Vernetzungsmöglichkeiten mit ähnlichen Anliegen werden angebahnt … eine gemeinsame Aktion schafft Aufmerksamkeit … in den christlichen Gemeinden finden Friedensgebete statt ...

Bei uns mitmachen

Wir treffen uns nach Vereinbarung im Evangelischen Gemeindehaus in Dietlingen, Turnstraße 32.

Wir bieten Protestpostkarten an Bundesaußenminister Heiko Maas und laden ein zu regelmäßigen Gebeten z.B. während der Friedensdekade und den Taizé - Gebeten in der Andreaskirche.

Wir suchen Unterstützung

Für einen "Sonntag für den Frieden" in Keltern. Dazu möchten wir mit möglichst vielen Menschen in unserer Kommune ins Gespräch kommen (Bürgermeister, Gemeinderäte, Kirchengemeinden, Vereine und interessierte Bürgerinnen und Bürger). Gemeinsam mit ihnen möchten wir herausfinden, welchen guten Platz die Themen "Frieden" und "atomare Abrüstung" in Keltern finden können.

Wettrüsten gemeinsam stoppen - Mach mit!

  

sunday for peace Keltern
Andreas und Marion Dittrich, Georg Erb, Helmut Freitag, Rüdiger Jungkind, Werner Schmidt, Bärbel Storz, Katharina und Stefan Vetter

Kontakt: c/o Katharina Vetter, Email: k.vetter (at) sunday4peace.de
Homepage: www.sunday4peace.de
Info-Flyer zum Download (PDF-Datei / 0,730 MB)

 

 

Kirchenband + Projektchor

Für alle, die gerne singen oder ein Instrument spielen und ab und zu einen Gottesdienst mitgestalten wollen, aber keine Zeit haben für regelmäßige Chor- oder Bandproben.

 

 

Wir treffen uns vor jedem Gottesdienst zu zwei bis drei Proben. Noten und Hörbeispiele gibt es vorab und die Termine werden "gedoodelt".

Weitere Informationen bei: Stefan Vetter / Email: s.vetter (at) ekidi.de / Telefon: 07236 / 98 18 09

 

 

Freiwilliger Gemeindebeitrag 2019 - Danke

Damit Menschen bei uns in der Andreaskirche gerne Platz nehmen, haben wir zur Finanzierung neuer Sitzpolster für die Kirchenbänke und neuer Gesangbücher um den Freiwilligen Gemeindebeitrag gebeten. Dieser ist eine Spende, die im Jahr 2019 ausschließlich der Andreaskirche zu Gute kam. Insgesamt wurden für den Freiwilligen Gemeindebeitrag 2019 bis zum Februar 2020 12.100 Euro gespendet.

Wir danken allen, die uns mit ihrem Freiwilligen Gemeindebeitrag geholfen haben. Vielen Dank für Ihre Unterstützung und Ihr Vertrauen in unsere Gemeindearbeit.

Im Juli 2020 werden wir für einige Zeit die Kirche schließen, da die Orgel und die Kirchenbänke vom Holzwurm befallen sind. Eine Begasung der Orgel und die Wärmebehandlung der Bänke ist dringend notwendig. In diesem Zeitraum feiern wir unsere Gottesdienste im Oberlinhaus. Wir gehend davon aus, dass wir Ende Juli wieder in der Kirche Gottesdienste feiern können und dann auch die neuen Sitzpolster einweihen können.

Wir werden das alles natürlich noch einmal rechtzeitig vorher über unsere Homepage und die Gemeindenachrichten bekannt geben. Aber schon an dieser Stelle laden wir Sie alle herzlich ein zum ersten Gottesdienst mit neuen Sitzpolstern.

Martina Lieb   

 

 

Spenden + Gaben

In der Zeit vom 5. November 2019 bis 5. Februar 2020 sind im Pfarramt die folgenden Spenden eingegangen:

Wo am Nötigsten: 4.990 Euro / Brot für die Welt: 6.057 Euro / Freiwilliger Gemeindebeitrag: 12.100 Euro / Kinder-Bibel-Sonntag: 48 Euro / Heimatgruss-Ausgabe 286: 451,50 Euro / Gottesdienst-Cassetten: 30 Euro / Flüchtlingsarbeit: 300 Euro / Kindergarten Blumenwiese: 385 Euro / Seniorenarbeit: 342 Euro / Posaunenchor: 80 Euro / Singkreis: 100 Euro / Kirchenopfer: 880 Euro / Weitere verschiedene Kollekten: 660 Euro.    

Allen Spenderinnen und Spendern ein herzliches Dankeschön.  

 

 

Ökumenische Vereinbarung

Vereinbarung für eine ökumenische Zusammenarbeit zwischen der Evangelischen Kirchengemeinde Keltern-Dietlingen und der Katholischen Pfarrgemeinde Heilige Familie Keltern

Im Rahmen eines ökumenischen Abendgebetes aus Anlass des 50-jährigen Kirchweih-Jubiläums der katholischen Kirche in Dietlingen wurde am 30. Oktober 2005 die Vereinbarung für eine ökumenische Zusammenarbeit zwischen der Evangelischen Kirchengemeinde Keltern-Dietlingen und der Katholischen Pfarrgemeinde Heilige Familie Keltern unterzeichnet. Diese Vereinbarung stellt eine Selbstverpflichtung dar und ermutigt die evangelischen und katholischen Christen in Keltern-Dietlingen zu einer verlässlichen und bewussten ökumenischen Zusammenarbeit.

Eine Rahmenvereinbarung wurde bereits am 27. Mai 2004 anlässlich des ökumenischen Gottesdienstes zur "Gebetswoche für die Einheit der Christen" in der St. Franziskus-Kirche zu Pforzheim von Erzbischof Dr. Robert Zollitsch für die Erzdiözese Freiburg und Landesbischof Dr. Ulrich Fischer für die Evangelische Landeskirche in Baden vorgestellt und unterzeichnet. Diese Rahmenvereinbarung hat uns in Keltern-Dietlingen dazu angeregt, in den Leitungsgremien eine verbindliche Vereinbarung zu erarbeiten, die die besonderen örtlichen Möglichkeiten im Blick hat und das bereits gewachsene ökumenische Miteinander berücksichtigt.

Im Vorwort dieser Rahmenvereinbarung heißt es:

"Diese Rahmenvereinbarung für ökumenische Partnerschaften versteht sich als gemeinsame Verpflichtung zur Zusammenarbeit aufgrund der "Charta Oecumenica - Leitlinien für die Zusammenarbeit der christlichen Kirchen in Europa". Sie will die ökumenische Zusammenarbeit zwischen Pfarrgemeinden und Pfarreien fördern und stärken und einen dafür verbindlichen Maßstab setzen."

Damit alle diese Vereinbarung nachlesen können, wird ihr wesentlicher Inhalt hier abgedruckt.

Präambel

  • Im Bekenntnis zur Taufe als dem gemeinsamen grundlegenden Band der Einheit in Jesus Christus,
  • getragen von der Bitte Jesu, "dass alle eins seien" (Johannes 17,  Vers 21),
  • im Glauben an Jesus Christus als Haupt der Kirche und Herrn der Welt auf der gemeinsamen Grundlage des Wortes Gottes, wie es die Heilige Schrift bezeugt,
  • auf der Grundlage des Glaubensbekenntnisses von Nizäa-Konstantinopel (381) als Auslegung der Heiligen Schrift,
  • in Erinnerung an die von der Evangelischen Landeskirche in Baden und der Erzdiözese Freiburg 1999 unterzeichnete gemeinsame Erklärung,
  • ermutigt durch die gemeinsame Unterzeichnung der Charta Oecumenica auf dem ökumenischen Kirchentag in Berlin 2003 und durch die langjährige geschwisterliche Zusammenarbeit unserer beiden Gemeinden,

verpflichten sich die evangelische Kirchengemeinde Keltern-Dietlingen und die römisch-katholische Pfarrgemeinde Heilige Familie Keltern zu weiteren Schritten auf dem Weg zur sichtbaren Einheit in einem Glauben und in der einen eucharistischen Gemeinschaft und unterzeichnen folgende Vereinbarung:  

  

1. Im ökumenischen Miteinander ist es wichtig, die geistlichen Gaben der verschiedenen christlichen Traditionen kennen zu lernen, sich davon bereichern zu lassen und so voneinander zu lernen. Daher verpflichten wir uns, das Leben unserer Gemeinden auf verschiedenen Ebenen und in verschiedenen Arbeitsbereichen kennen zu lernen, einander zu den jeweiligen Gottesdiensten und Veranstaltungen einzuladen sowie regelmäßige Begegnungen zu vereinbaren. Wir wollen Selbstgenügsamkeit überwinden und mögliche Vorurteile beseitigen, die Begegnung miteinander suchen und füreinander da sein.

2. Unsere Ökumene lebt davon, dass wir Gottes Wort gemeinsam hören und den Heiligen Geist in uns und durch uns wirken lassen. Wir wollen den bisherigen Weg fortsetzen, durch Gebete und Gottesdienste die geistliche Gemeinschaft zwischen unseren Gemeinden zu vertiefen und die sichtbare Einheit der Kirche Jesu Christi zu fördern. Wir verpflichten uns, auf der Grundlage der gemeinsamen Erklärung zu "Gottesdienst und Amtshandlungen als Orte der Begegnung" füreinander und miteinander zu beten.
An folgenden Tagen wollen wir miteinander Gottesdienst feiern: an Silvester und Pfingstmontag, am Weltgebetstag der Frauen, zum Abschluss der Kinder-Bibel-Woche und an geeigneten Tagen im Rahmen des Schuljahres.
An folgenden Tagen wollen wir einander einladen, um das spezifische gottesdienstliche Feiern des Partners kennen- und besser verstehen zu lernen: an Allerheiligen und am Buß- und Bettag.
Wünschenswert ist es, wenn der Ökumenische Jugendkreuzweg gemeinsam gestaltet wird.

3. Wir wollen als evangelische und katholische Kirchengemeinden gemeinsam das Evangelium durch Wort und Tat für das Heil aller Menschen verkündigen. Angesichts vielfältiger Orientierungslosigkeit, aber auch mannigfacher Suche nach Sinn sind die Christinnen und Christen besonders herausgefordert, ihren Glauben zu bezeugen. Dazu bedarf es des verstärkten Engagements und des Erfahrungsaustauschs in Katechese und Seelsorge.
Ebenso wichtig ist es, dass das ganze Volk Gottes gemeinsam das Evangelium in die gesellschaftliche Öffentlichkeit hinein vermittelt wie auch durch sozialen Einsatz und die Wahrnehmung von politischer Verantwortung zur Geltung bringt.

Daher verpflichten wir uns, auf folgenden Ebenen und in folgenden Arbeitsbereichen einander stets zu informieren und Absprachen zu treffen bzw. gemeinsam zu handeln:

  • gemeinsame Sitzungen des Pfarrgemeinderats und des Kirchengemeinderats in zweijährigem Turnus
  • Zusammenarbeit im Kelterner Forum
  • Kooperation mit der Sozialstation
  • Austausch und Auslegen von Gemeindebriefen auf dem jeweiligen Informationstisch in der Kirche
  • wechselseitige Mitteilung von wichtigen Terminplanungen
  • wechselseitige Einladung zu besonderen Veranstaltungen
  • bei Bedarf wechselseitiges Zurverfügungstellen der kirchlichen Räume.

4. Ökumene geschieht bereits in vielfältigen Formen gemeinsamen Handelns in der Erzdiözese Freiburg, in der Evangelischen Landeskirche in Baden und in unseren Gemeinden. Viele Christinnen und Christen leben und wirken gemeinsam in Freundschaften, in der Nachbarschaft, im Beruf und in ihren Familien. Insbesondere konfessionsverbindende Ehen und Familien müssen darin unterstützt werden, Ökumene in ihrem Alltag zu leben.
Wir verpflichten uns, die gemeinsame Trauung konfessionsverbindender Ehepartner den Ehepaaren/Brautpaaren anzuraten und gemeinsam vorzunehmen (Formular C).
Wir verpflichten uns weiter, auf allen Ebenen des kirchlichen Lebens gemeinsam zu handeln, wo die rechtlichen und tatsächlichen Voraussetzungen dafür gegeben sind und nicht Gründe des Glaubens dem entgegenstehen.

Insbesondere vereinbaren wir für unsere Gemeinden:

  • Durchführung der Kinder-Bibel-Woche und der Bibelwoche für Erwachsene
  • geeignete Fortbildungsveranstaltungen für Mitarbeitende im Besuchsdienst
  • ein Frauentreff für Frauen im mittleren Lebensalter
  • Durchführung der Sternsinger-Aktion
  • Grußworte anlässlich der Kommunion bzw. Konfirmation

5. Unsere in Christus begründete Zusammengehörigkeit und Einheit ist von grundlegender Bedeutung. Wir verpflichten uns, die ökumenische Gemeinschaft im Dialog zwischen unseren Gemeinden gewissenhaft und intensiv fortzusetzen. Wenn Kontroversen in Fragen des Glaubens und der Ethik bestehen, wollen wir das Gespräch suchen und alle, auch strittige Fragen gemeinsam im Licht des Evangeliums und der Überlieferung unserer Kirchen erörtern.

6. Die Partnerschaft unserer Gemeinden ist offen für die Partnerschaft mit weiteren christlichen Gemeinden in unserer Region und an unserem Ort. Für die Aufnahme in die Partnerschaft ist allerdings Voraussetzung, dass die betreffende Gemeinde als Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Baden-Württemberg angehört oder mit ihr in grenzüberschreitender Zusammenarbeit verbunden ist.

Abschluss

Mit dieser Vereinbarung geben wir dem zwischen uns gewachsenen Miteinander einen verbindlichen Rahmen und verpflichten uns, dieses Miteinander auch weiterhin zu fördern und zu entwickeln. So suchen wir der Gemeinschaft in Zeugnis und Dienst gerecht zu werden zur Ehre Gottes, des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.

Keltern, den 30. Oktober 2005

Evangelische Kirchengemeinde Keltern-Dietlingen
Dr. Andreas Dittrich / Vorsitzender des Kirchengemeinderates
Klaus Zimmermann, Pfarrer / Stellvertretender Vorsitzender

Katholische Kirchengemeinde Heilige Familie Keltern
Klaus Bundschuh / Pfarrer
Herbert Böhm / Vorsitzender des Pfarrgemeinderates