Jona - der eigensinnige Prophet und der vielseitige Gott

Zur Ökumenischen Kinder-Bibel-Woche kamen in den Herbstferien wieder über 55 Kinder der 1. - 6. Klassen im Oberlinhaus und im katholischen Gemeindezentrum zusammen. Wie in den vergangenen Jahren gestalteten um die 25 Jugendliche der Kirchengemeinde im Alter von 14 bis 24 Jahren mit eindrücklichen Theaterstücken, Musik, Spiel- und Bastelangeboten die spannende Geschichte um den eigensinnigen Propheten Jona und seine Erfahrung mit dem vielseitigen Gott. Neben dem großen Fisch fand die kleine und immer hungrige Raupe Rosalie großen Anklang. Sie begleitete als Identifikationsfigur Jona und die Kinder während der ganzen Woche. Vor ihrer Gefräßigkeit waren weder die Bühnendekoration, noch die Essiggurken auf dem schwankenden Schiff, noch der Geburtstagskuchen einer Mitarbeiterin sicher. Zum Ende der Kinder-Bibel-Woche war Rosalie nicht nur schön rund, sondern hatte wegen ihrer Wissbegierde eine ganze Menge dazugelernt: Gott liebt das Gute und das Recht.

 

Liebevoll gestaltetes Bühnenbild mit der Raupe Rosalie. Foto: Barbara Ulmer

  

Auf ihn ist Verlass. Er hört zu. Er ist ein gnädiger und barmherziger Gott. Er ist für alle Menschen da. Wie beim Familiengottesdienst zum Abschluss der Kinder-Bibel-Woche deutlich wurde, erinnern daran auch die Jona-Motive in den bunten Glasfenstern des Chorraums unserer Andreaskirche.

An dieser Stelle nochmals einen großen Dank allen denen die "vor und hinter den Kulissen" zum Gelingen der Kinder-Bibel-Woche beigetragen haben, in erster Linie den Jugendlichen bzw. jungen Erwachsenen, die auch in diesem Jahr wieder einen Teil ihrer Ferien opferten. Herzlichen Dank unseren lieben Frauen vom Küchenteam, sowie Frau Kaufmann für ihren außerordentlichen Einsatz im Blick auf Kostüme, Dekoration und Bühnengestaltung. Besonders gefreut hat uns, dass die Ferienbetreuung der Gemeinde Keltern mit ihren Erzieherinnen teilgenommen haben.

Christiane Bach 

 

 

Aktuelle Informationen

Etwa einmal im Monat gibt es sonntags von 9.30 Uhr bis 11.00 Uhr im Oberlinhaus die Möglichkeit eine biblische Geschichte auf der Bühne zu sehen, mit anderen Kindern zu spielen, zu singen oder zu basteln. An die 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bereiten für die Kinder den Sonntagmorgen vor.

Ein Großteil der Mitarbeitenden sind jugendliche Gemeindeglieder, die sich an den Kinderbibelsonntagen bereits um 8.30 Uhr im Gemeindehaus einfinden. In heutiger Zeit mit vielen Angeboten, sicherlich keine Selbstverständlichkeit. Darum würden sich die Jugendlichen auch über mehr teilnehmende Kinder der Klassen 1 - 6 freuen, damit ihnen die Mühen ihres Einsatzes lohnenswert erscheinen.

Die nächsten Termine finden Sie im aktuellen Gottesdienstanzeiger.

 

 

Kinder-Bibel-Sonntag - Projekt - Aktuelle Infos

Viele Jahre haben wir im Kinder-Bibel-Sonntag über die Hilfsorganisation "Plan International Deutschland e.V." Nestol, einen Jungen aus Kamerun, unterstützt. Zu seiner Einschulung schickten wir Buntstifte, zu Weihnachten Kartengrüße oder Bilder vom Kinder-Bibel-Sonntag. Nun ist Nestol 12 Jahre alt. Mit unseren Spenden konnten wir ihm und Familien aus seinem Dorf helfen, von folgenden Projekten zu profitieren: Impfungen und Behandlung von Krankheiten bei Kindern, Stipendien für Schulkinder oder dem Ausbau der Wasserversorgung und den Bau von Toiletten. Die Patenbetreuer von "plan" haben sich bei uns für unser langjähriges, jetzt endendes Engagement in der Vergangenheit bedankt.

Inzwischen knüpften unsere mitarbeitenden jungen Erwachsenen beim Kinder-Bibel-Sonntag eigene persönliche und enge Kontakte zu diversen Schulen und Kinderheimen im Ausland. Gennadi und Christine Schadrin unternahmen beispielsweise im November 2013 eine Reise nach Kenia, worüber sie im Jugendkreis, beim Gottesdienst und im Heimatgruss berichteten. Am letzten Sonntag im Mai haben sie den Kindern vom Kinder-Bibel-Sonntag ihre Bilder vom Kinderheim in Kinango gezeigt. Ein kleiner Film gab einen Einblick in den dortigen Kindergottesdienst. In Zukunft wollen die Kinder und Mitarbeitenden vom Kinder-Bibel-Sonntag den Kontakt nach Kenia fördern und mit ihren Spenden gern das Kinderheim "Dorcas Childrenshome" in Kinango unterstützen.

Christiane Bach

 

 

Kinder-Bibel-Sonntag - Projekt - Kenia - Land + Leute

Republik Kenia - Jamhuri ya Kenya (Swahili) - Republic of Kenya (Englisch)

Kenia ist ein Staat im Osten Afrikas mit seiner Hauptstadt Nairobi. Sudan, Äthiopien, Somalia, Tansania, Uganda und der Indische Ozean grenzen daran an. Das Land ist mit 580.367 qkm in der Fläche etwa so groß wie Frankreich. Es existieren zahlreiche Stammessprachen, die Amtssprachen sind Swahili und Englisch. Kenia ist eine Präsidialrepublik und seit dem 12. Dezember 1963 von Großbritannien unabhängig. Die Geschichte Kenias als Kolonie beginnt 1885 mit einem deutschen Protektorat über die Besitzung Witu an der Küste des Sultanats von Sansibar. 1920 wurde Kenia offiziell zur Kronkolonie. Kenia durchlebte Kolonialgeschichte und war lange Zeit in der Hand der Briten. Von 1952 bis 1960 war Kenia auf Grund von Aufständen im Ausnahmezustand. 1957 fanden die ersten Wahlen statt.

 

 

Bevölkerung / Religionen

Mit einer Einwohnerzahl von knapp über 43 Millionen hat das Land eine Bevölkerungsdichte von etwa 40 Personen pro qkm. Die Bevölkerung setzt sich aus Bantu, Kikuyu, Kuhya, Kamba, Niloten, Kalenjin und Massai zusammen, 80.000 Bewohner sind asiatischer Abstammung und ca. 60.000 Einwohner sind europäischer Abstammung. 70% Prozent der Bewohner sind Christen (27% Anglikaner, 26% Katholiken, 2,5% Orthodoxe), 20% Muslime und ca. 10% Naturreligionen; ferner Hindus, Jainas, Sikhs. Mit fünf Kindern pro Frau zählt Kenia zu den geburtenreichsten Staaten der Welt. Ungefähr die Hälfte der Bevölkerung ist jünger als 18 Jahre.  

Geographie

Mitten durch das Land zieht sich der Äquator. Kenia hat eine sehr abwechslungsreiche Landschaft. Große Teile des Landes sind von Savanne bedeckt, wobei sich auch der zweithöchste Berg Afrikas, der schneebedeckte Mount Kenya (5.199 Meter) auf der Landesfläche befindet. Landwirtschaftlich nutzbar sind nur ca. 20% der Fläche. Der Rest ist wegen karger Böden oder zu geringer Niederschlägen meist Brach- oder Bergland. Ein großer Teil des Waldgebietes steht unter Naturschutz. Der Turkanasee im Norden und der Victioriasee im Süden sind die größten Gewässer innerhalb des Landes.

 

 

Tiere und Pflanzen

Die Tier- und Pflanzenwelt Kenias ist sehr groß. Tier- und Pflanzenarten können auf Touren durch zahlreiche Nationalparks entdeckt werden: Bäume im Nairobi Arboretum, Strauße im Ostrich Park, Giraffen im Lang'ata Giraffe Center und Elefanten im David Sheldrick Wildlife Trust.

Bildung

Das kenianische Schulsystem gliedert sich in die obligatorische Grundschule (8 Jahre) und die darauf aufbauende, freiwillige weiterführende Schule (4 Jahre). Die Grundschulausbildung ist inzwischen gebührenfrei, wodurch Kindern aus ärmeren Schichten (insbesondere aus den Slums) ermöglicht wird, zumindest die Grundschule zu besuchen. Da die bestehenden staatlichen Schulen dem dadurch ausgelösten Ansturm (mehr als 1,3 Millionen zusätzliche Kinder) nicht gewachsen sind, leidet das Grundschulsystem jedoch unter überfüllten Klassen und Lehrermangel. Bildungspolitik bleibt daher ein wichtiges Anliegen der Regierung, die derzeit erwägt, das Bildungssystem grundsätzlich umzustrukturieren. Seit 2007 ist teilweise auch die weiterführende Schule gebührenfrei. Privatschulen (nach britischem Vorbild) bleiben für eine qualitativ hochwertige Schulbildung weiterhin für viele nicht erreichbar. Unterrichtssprache ist in der Regel Englisch; Kiswahili ist ein eigenes Unterrichtsfach. In weiterführenden Schulen werden Französisch, Deutsch oder Arabisch als Fremdsprachen unterrichtet. Die Hochschulausbildung umfasst ein vierjähriges Studium. Kenia verfügt über sieben staatliche und eine Vielzahl privater Universitäten sowie über mehrere private Forschungseinrichtungen anderer Art. Die Plätze an den staatlichen Hochschulen werden nach einer Rangliste des landesweiten Abschlussexamens der weiterführenden Schulen verteilt.

 

 

Kinder-Bibel-Sonntag - Projekt - Open Heaven

Die Münchener Hilfsorganisation Open Heaven wurde im Sommer 2008 ins Leben gerufen. Der gemeinnützige Verein unterstützt die Ärmsten der Armen wie Waisenkinder, in den Sex- und Menschenhandel verstrickte Frauen und politisch verfolgte Menschen mit vielfältigen Hilfsangeboten.

 

Für weitere Informationen klicken Sie bitte auf das Logo.

 

Open Heaven arbeitet mit einem Netzwerk aus Partnerorganisationen und Kirchengemeinden in Europa, Afrika und Asien zusammen. Als Christen unterschiedlicher Konfessionen helfen die Mitarbeiter von Open Heaven Menschen in Not, unabhängig von ethnischer Zugehörigkeit, Religion oder Nationalität. Antrieb und Motivation ist die Liebe zu Gott und den Menschen.

 

 

Kinder-Bibel-Sonntag - Projekt - Dorcas Kinderheim Kinango

Kinango liegt in einer der ärmsten Regionen Kenias, ungefähr 67 km von Mombasa entfernt. Die Gegend leidet unter ständiger Dürre, Nahrungsknappheit, mangelndem Trinkwasser und einer äußerst schlechten Infrastruktur. Der Grossteil der Menschen hat schwer zu kämpfen, um das ländliche Leben dort zu meistern. Die kleinsten Menschen sind dagegen den herrschenden Bedingungen hilflos ausgeliefert und landen ohne Bezugspersonen oft auf der Strasse oder in missbräuchlichen Verhältnissen.

Kinderhaus statt Elternhaus

Das Dorcas Kinderheim ist ein Waisenhaus, mit dem Ziel, genau diesen Kindern in Kenia eine Zuflucht, Fürsorge und Schutz zu bieten. Dabei werden sie mit Nahrung, Kleidung und einem Zuhause in einer Familie versorgt. Außerdem wird ein starker Fokus auf medizinische Versorgung, schulische und berufliche Ausbildung und seelsorgerische Betreuung gelegt. Aus Fürsorge und Mitgefühl entschieden sich der einheimische Pastor Jonathan und seine Frau Jane im Jahr 2006, sich diesen Straßenkindern anzunehmen und ihnen eine Zukunft zu bieten, die sie schon verloren glaubten. Sie begannen, immer mehr Kinder zu adoptieren und ihnen im Kreis der eigenen Familie mit vier Kindern Schutz und ein neues Zuhause zu geben. Sie versorgen sie mit Kleidung, Essen und Medikamenten. Sie bezahlen Schulgelder, kümmern sich um die berufliche Ausbildung sowie das seelische Wohl. Aber vor allem schenken sie den Kindern Liebe und den Beweis, ihr Leben als wertvoll zu erachten.

 

 

 

Eine große Familie. Aber noch ein größeres Herz.

Mittlerweile wohnen im Kinderheim rund 30 Kinder und Jugendliche zwischen 3 und 21 Jahren. Der Bedarf von Kindern, die in der Umgebung Zuflucht suchen, ist aber bei weitem höher. Zusammen mit dem Ehepaar möchten wir das Kinderheim weiter ausbauen, für bessere Zustände sorgen und das Areal in Zukunft sogar mit einer Schule ausstatten. Das Grundstück von ausreichender Fläche ist bereits vorhanden. Außerdem gibt es eine Plantage, mit der sich das Heim zukünftig verstärkt selbst versorgen will.

Das Dorcas Kinderheim unterstützen

Mit der Hilfe von Kinderpatenschaften oder mit einer einmaligen Spende können die vielen Projekte für die Kinder unterstützt werden. Und wer eher Zeit als Geld übrig hat, kann die Kinder und das Heim jederzeit besuchen, bei den Renovierungsarbeiten, der Kinderbetreuung oder auf der Plantage mithelfen.

 

 

 

 

Konfis backen Brot für die Welt

An Erntedank, den 7. Oktober 2018, fand unser erster Brotbackmorgen in der Bäckerei Augenstein statt. Frau Vetter und Herr Augenstein haben uns viel erklärt und uns gezeigt, wie man den Teig macht und dann kneten muss. Fast 100 Brote haben wir gebacken. Die Bäckerei Augenstein spendet die Zutaten und wir dürfen dort Brote backen. Danach haben wir die Brote verkauft, gleich nach dem Erntedankgottesdienst.

 

Foto: www.ekidi.de

  

Der Erlös wird Brot für die Welt gespendet. Wir unterstützen mit dem ersten Brotbacktag die Ausbildung Jugendlicher in Indien. Hier bestimmt die Herkunft, welche Chancen Jugendliche in der Gesellschaft haben. Die Jugendorganisation Samvada in Bangalore richtet sich gegen Ausgrenzung und will allen Jugendlichen Perspektiven geben. In eigenen Jugendzentren, mit Kulturevents und durch von Jugendlichen selbst organisierten Kampagnen macht Samvada Mut für eine gerechte und friedliche Gesellschaft. Im College von Samvada lernen die Jugendlichen Berufe, mit denen sie zu einer Verbesserung der Gesellschaft beitragen können.

 

  

Vielen Dank an Frau Vetter und Herrn Augenstein. Vielen Dank allen, die ein Brot gekauft haben. 

 

 

Konfi2go in Wildberg

Donnerstag, den 1. November 2018

Wir fuhren nachmittags mit der Bahn nach Wildberg zu konfi2go. Bei der Ankunft sind wir direkt in die Zimmer und haben die Betten bezogen. Danach gab es um 18.30 Uhr Abendessen - Maultaschen. Sehr lecker.

Um 20.15 Uhr begann das Abendprogramm. In einem großen Raum mit Nebelmaschine, LED-Lichtern, Bühne und Band wurden wir von den Mitarbeitern der EJP begrüßt. Alle Konfigruppen der einzelnen Gemeinden wurden vorgestellt. Mit- und gegeneinander haben wir uns bei einem Spieleabend kennengelernt. Unsere Gemeinde hat gewonnen.

Nach dem Abendprogramm gab es noch ein Nachtprogramm: Das Bistro hatte geöffnet, man konnte Tischtennis und Tischkicker spielen, zum Lagerfeuer gehen und vieles mehr.

  

Freitag, den 2. November 2018

8.00 Uhr - Wir wurden geweckt und haben uns angezogen.
8.30 Uhr - Frühstück im Haupthaus. Das Frühstück war ziemlich lecker.
10.00 Uhr - Meeting im großen Saal zum Thema "was ich kann". Es gab eine Band, die Lieder mit uns gesungen hat.
11.00 Uhr - In unseren Konfi-Gruppen reden wir über das Thema weiter. Jeder legt ein Profilbild von sich an und schreibt darauf, was er gut kann und was Gott von einem denkt.
12.30 Uhr - Mittagessen - auch sehr lecker! In der Mittagspause haben wir unser Video gedreht und es bei der konfi2go-Videochallenge eingereicht.
15.00 Uhr - Wanderung durch den Wald mit verschiedenen Stationen, an denen wir Teamspiele gemacht haben.

 

Foto: www.ekidi.de

  

18.00 Uhr - Abendessen
20.15 Uhr - Das Abendprogramm in der Halle war sehr interessant - ein Zauberer war eingeladen und hat uns gezeigt, wie Gedankenübertragung geht und vieles mehr.
22.00 Uhr - Das Nachtprogramm war ähnlich wie am Donnerstag.

  

Samstag, den 3. November 2018

Wie jeden Morgen begann der Tag mit einem Meeting. Jetzt zum Thema "Soundtrack deines Lebens". In den anschließenden Kleingruppen hat jeder ein Lied vorgestellt, das gerade zum Soundtrack des eigenen Lebens gehört. Nach dem Mittagessen und der Mittagspause sind wir in einen Park gelaufen. Dort wurden wir in 3er und 5er Gruppen eingeteilt. Über What's App haben wir von den Betreuern Aufgaben bekommen, die wir in den Gruppen lösen mussten um unsere Konfirmation zu retten. Danach sind wir wieder zurück zur Jugendherberge gelaufen. Um 18.00 Uhr gab es dann Abendessen. Beim Abendprogramm wurden unsere Musikvideos gezeigt und wir haben auch gewonnen. Nach dem Abendprogramm gab es ein Nachtprogramm mit Disco zum Abschluss.

 

Sonntag, den 4. November 2018

Nach dem Frühstück haben wir gepackt und unsere Zimmer geputzt. Um zehn Uhr gab es das letzte Meeting und danach trafen wir uns noch einmal in unseren Konfigruppen. Jeder konnte den Soundtrack seines Lebens zeichnen und überlegen, welche Rolle Gott darin spielt. Nach dem Mittagessen hatten wir noch ein bisschen Freizeit. Um 14.30 Uhr kam unser Zug nach Dillweißenstein. Dort wurden wir von unseren Eltern abgeholt.

Finn, Daniele, Louis, Paula, Alexandra und Lena Schatz