Wochenspruch / Estomihi

Seht, wir gehen hinauf nach Jerusalem, und es wird alles vollendet werden, was geschrieben ist durch die Propheten von dem Menschensohn.
Lukas 18, Vers 31

  

   

Gottesdienstanzeiger 

1. März 2020 / Invokavit
9.30 Uhr - Gottesdienst. (Pfarrer i. R. Raupp)
Die Kollekte ist für besondere Aufgaben der badischen Posaunenarbeit bestimmt.
Wochenspruch: Dazu ist erschienen der Sohn Gottes, dass er die Werke des Teufels zerstöre. 1. Johannes 3, Vers 8b
 

6. März 2020
19.00 Uhr - Ökumenischer Gottesdienst zum Weltgebetstag in der Andreaskirche. (Team)
 

8. März 2020 / Reminiszere
9.30 Uhr - Gottesdienst mit Tauffeier. (Pfarrerin Lieb)
Das Opfer ist für die eigene Gemeinde bestimmt.
Wochenspruch: Gott erweist seine Liebe zu uns darin, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren. Römer 5, Vers 8
 

14. März 2020
20.00 Uhr - Abendgebet mit Gesängen aus Taizé. (Team)
 

15. März 2020 / Okuli
9.30 Uhr - Gottesdienst. (N. N.)
11.15 Uhr - Pfiffiger Gottesdienst für kleine Leute. (Team)
Das Opfer ist für die eigene Gemeinde bestimmt.
Wochenspruch: Wer die Hand an den pflug legt und sieht zurück, der ist nicht geschickt für das Reich Gottes. Römer 5, Vers 8
 

22. März 2020 / Laetare
9.30 Uhr - Gottesdienst mit Feier der Goldenen Konfirmation unter musikalischer Mitgestaltung der Gold-Konfi-Band. (Pfarrerin Lieb)
9.30 Uhr - Kinder-Bibel-Sonntag im Oberlinhaus. (Diakonin Bach & Team)
Das Opfer ist für die eigene Gemeinde bestimmt.
Wochenspruch: Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und erstirbt, bleibt es allein; wenn es aber erstirbt, bringt es viel Frucht. Johannes 12, Vers 24
 

29. März 2020 / Judika
9.30 Uhr - Gottesdienst mit Konfirmandengespräch unter musikalischer Mitgestaltung der Kirchenband. (Pfarrerin Lieb)
Die Kollekte ist für die kirchliche Arbeit mit Jugendlichen bestimmt.
Wochenspruch: Der Menschensohn ist nicht gekommen, dass er such dienen lasse, sondern dass er diene und gebe sein Leben als Lösigkeit für viele. (Matthäus 20, Vers 28)
 

4. April 2020
20.00 Uhr - Abendgebet mit Gesängen aus Taizé. (Team)
 

5. April 2020 / Palmarum
9.30 Uhr - Gottesdienst unter Mitgestaltung des Kindergartens Blumenwiese. (Pfarrerin Lieb)
Das Opfer ist für die eigene Gemeinde bestimmt.
Wochenspruch: Der Menschensohn muss erhöht werden, auf dass alle, die an ihn glauben, das ewige Leben haben. Johannes 3, Verse 14b + 15
 

9. April 2020 / Gründonnerstag
19.00 Uhr - Gottesdienst mit Feier des Heiligen Abendmahls. (Einzelkelch/Saft) (N. N.)
Das Opfer ist für die eigene Gemeinde bestimmt.
 

10. April 2020 / Karfreitag
9.30 Uhr - Gottesdienst mit Feier des Heiligen Abendmahls. (Gemeinschaftskelch/Wein) (Pfarrerin Lieb)
15.00 Uhr - Läuten zur Todesstunde.
15.00 Uhr - 30 Minuten Orgelmusik zur Sterbestunde.
Die Kollekte ist für den Gemeindeaufbau und Diakonie in Osteuropa.
 

12. April 2020 / Ostersonntag
8.00 Uhr - Ökumenische Auferstehungsfeier unter musikalischer Mitgestaltung des Posaunenchors auf dem Friedhof. (Pfarrerin Lieb + Gemeindereferent Ruland)
9.30 Uhr - Gottesdienst. (Pfarrerin Lieb)
Die Kollekte ist für die Diakonische Hilfe für ältere Menschen.
Wochenspruch: Christus spricht: Ich war tot, und siehe, ich bn lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit und habe die Schlüssel des Todes und der Hölle. Offenbarung 1, Vers 18
 

13. April 2020 / Ostermontag
9.30 Uhr - Familiengottesdienst mit Taufen. (Pfarrerin Lieb)
 

19. April 2020 / Quasimodogeniti
9.30 Uhr - Gottesdienst. (N. N.)
Die Kollekte ist für Ökumene und Auslandsarbeit - Internationale ökumenische Versöhnungsprojekte bestimmt.
Wochenspruch: Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns nach seiner großen Barmherzigkeit wiedergeboren hat zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten. 1. Petrus 1, Vers 3
 

26. April 2020 / Miserikordias Domini
9.30 Uhr - Gottesdienst. (Pfarrerin Lieb)
Das Opfer ist für die eigene Gemeinde bestimmt.
Wochenspruch: Christus spricht: Ich bin der gute Hirte. Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie und sie folgen mir; und ich gebe ihnen das ewige Leben. Johannes 10, Verse 11a + 27-28a.
 

3. Mai 2020 / Jubilate
9.30 Uhr - Konfirmationsgottesdienst mit Feier des Heiligen Abendmahls unter musikalischer Mitgestaltung des Posaunenchors. (Gemeinschaftskelch/Wein) (Pfarrerin Lieb)
Das Opfer ist für die eigene Gemeinde bestimmt.
Wochenspruch: Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden. 2. Korinther 5, Vers 17

   

Änderungen vorbehalten.

 

 

Kirchengemeinderat - Ein Schiff das sich Gemeinde nennt

Ein Schiff, das sich Gemeinde nennt - So heißt ein Lied aus dem Evangelischen Gesangbuch. Die Kirchengemeinde wird darin mit einem Schiff verglichen. Und jedes Schiff, also jede Gemeinde, braucht einen Kapitän oder eine Kapitänsmannschaft, die es steuert.

Im Gottesdienst am vergangenen Sonntag dankte Pfarrerin Lieb der Mannschaft, die unser Dietlinger Kirchenschiff in den vergangenen sechs Jahren gesteuert hat: Verena Deckert, Ursula Schlegel, Wolfgang Raupp, Stefan Vetter und im letzten Jahr Annemarie Riegsinger, Eric Seiter und Harald Ulmer. In wichtigen Wegstrecken dabei waren auch Daria Burger, Claudia Kaufmann, Michaela Haas und Klaus La Verde.

Durch manchen Sturm hat diese Mannschaft unser Gemeindeschiff hindurch manövriert. Fast immer von einer großen Herausforderung zur nächsten. Gewählt im Dezember 2013 war das Jahr 2014 vielfach überschrieben mit dem Thema Kindergarten. Eine äußerst komplexe Situation im Kindergarten Blumenwiese, die auf einen guten Kurs zu bringen viel Zeit gebraucht hat. Zeitgleich der Beginn eines Weges, der im Januar 2016 zur Übergabe des Oberlinkindergartens an die Gemeinde Keltern geführt hat. Die durch die Abgabe der Trägerschaft frei gewordenen Kräfte gingen in vermehrte religionspädagogische Angebote und Projekte in der Blumenwiese und im Farbklecks.

 

Die alten und die neugewählten Kirchengemeinderäte zusammen im Bild.
Wolfgang Raupp, Eric Seiter, Pfarrerin Martina Lieb, Harald Ulmer, Verena Deckert, Ursula Schlegel, Andrea Mettel, Stefan Vetter, Annemarie Riegsinger und Lukas Denzler (von links) Foto: ekidi

  

Aufgrund der damaligen politischen Situation gründet sich im Oktober 2014 der Arbeitskreis Flüchtlinge, eine Initiative des Ökumenischen Arbeitskreises und der Gemeinde Keltern. In der ersten Zeit sind viele aus dem Kirchengemeinderat in der Aufbauarbeit engagiert, manche sind es bis heute.

Von März 2015 bis Mai 2016 war Pfarrerin Lieb in Mutterschutz und Elternzeit. Damit verbunden sind für den Kirchengemeinderat sehr unterschiedliche Erfahrungen mit ab- und anwesenden Pfarrerinnen und Pfarrern.

Ein großer Meilenstein ist im Juni 2016 ein neuer Betriebskostenvertrag für den Kindergarten Blumenwiese. In dieser Zeit beginnen die Vorbereitungen für die längst fällige Visitation im Juli 2017. Vom Herbst 2017 bis zum Frühjahr 2018 wird das Oberlinhaus renoviert. In diesem Zusammenhang führte der KGR den Freiwilligen Gemeindebeitrag ein. Eine Spendenaktion, die in Baden das frühere Kirchgeld ablöst.

Ein Thema, das sich durch die sechs Jahre durchzog, war die Suche nach Kirchengemeinderäten. Im vergangenen Jahr eine Suche mit besonders viel Herzblut. Neben den ganz großen Themen, gab es  viele andere Themen, die den Kirchengemeinderat beschäftigt haben.

Sechs Jahre sind eine lange Zeit. Danke für alles Engagement, alle Zeit, alle Ideen, alle Arbeit, Geduld und Kraft. Danke, für die Steuerung unseres Gemeindeschiffes.

Ein herzlicher Dank ging auch an alle, die in den Ausschüssen, den Kirchengemeinderat unterstützt haben. Ganz besonders Erich Bolz im Bauausschuss und Horst Linder-Hanten im Finanzausschuss.

 

Horst Linder-Hanten (links) und Erich Bolz zusammen mit Pfarrerin Martina Lieb. Foto: ekidi

  

Im zweiten Teil des Gottesdienstes wurde die im Dezember 2019 gewählte neue Kapitänsmannschaft in ihr Amt eingeführt. Den acht neuen Kirchengemeinderätinnen und -räten wünschen wir für Ihre Arbeit gutes Gelingen und vor allem Gottes reichen Segen.  

Für den Gemeindewahlausschuss
Pfarrerin Martina Lieb, Jürgen Reister und Pfarrer. i. R. Reinhard Wettach    

 

 

EKD Kirchen-App

Smartphones und Tablets finden mehr und mehr Verbreitung. Sie werden bald alle Handys ersetzen. Offene Kirche sind ein touristischer Anziehungspunkt. Die Landeskirchen und die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) möchten die Offenen Kirchen besser erschließen und dabei Smartphones verwenden, da immer mehr Menschen diese stets bei sich tragen. Dazu wurde ein Programm entwickelt, das auf Smartphones läuft (Application, abgekürzt App). Auch eine mobile Webseite ist geplant.

 

Zum Download klicken Sie auf das Logo.

 

Diese App erlaubt es, auf dem Smartphone über eine Umkreissuche Offene Kirchen in der Nähe zu finden. Bei teilnehmenden Kirchen gibt es teilweise eine Kirchenführung auf dem Smartphone. Dazu kann man (teilweise) mit einem Grundriss Stationen der Kirche anklicken und dazu eine akustische Erklärung erhalten.   

 

 

Besuchsdienst - Unterwegs

Unterwegs in den Häusern unseres Dorfes sind die Mitarbeiterinnen des Besuchsdienstkreises an vielen Tagen im Jahr. Wir besuchen Menschen unserer Gemeinde um ihnen zum Geburtstag zu gratulieren, Kinder, die bei uns getauft wurden, an ihrem Tauftag von unserer Kirchengemeinde zu grüßen und Neuzugezogene in Dietlingen willkommen zu heißen.

Wir besuchen Gemeindeglieder an ihrem 75. Geburtstag und ab dem 80. Geburtstag jedes Jahr. - Pfarrerin Martina Lieb besucht die Jubilare zum 90. Geburtstag und ab dem 95. Geburtstag jedes Jahr.

Haben Sie Lust sich mit uns auf den Weg zu machen? Wir freuen uns über jede neue Mitarbeiterin und jeden neuen Mitarbeiter. Wenn Sie Interesse haben, dann melden Sie sich im Pfarramt.

 

 

Sunday for peace - Ein Sonntag für den Frieden

Wir sind Menschen aus Keltern. Als "Alt-Achtziger" waren einige von uns in Deutschland-West und -Ost gegen die Stationierung von amerikanischen Pershing II und sowjetischen SS 20 aktiv. 1987 wurde der INF-Vertrag über die Abrüstung der nuklearen Mittelstreckenraketen geschlossen. Ein Beitrag zum Ende des Kalten Krieges und zur deutschen Wiedervereinigung. Sie sind "das Wunder unseres Lebens", an dem wir mitgewirkt haben.
Im August 2019 ist der INF-Vertrag zerbrochen. Zugleich wird 2021 das New-START-Abkommen über die interkontinentalen Nuklearwaffen auslaufen. Unsere Hoffnung auf dauerhafte Friedensbemühungen der Großmächte hat sich zerschlagen. Verunsicherung wächst.
Wir wollen die Verantwortung für die Zukunft unserer Welt nicht allein unseren Kindern überlassen. Deshalb möchten wir in Keltern einen "Sonntag für den Frieden" gestalten, an dem sich viele Menschen beteiligen.

Was uns bewegt

Ohne gültige Verträge können die USA und Russland erneut aufrüsten. Inzwischen haben auch Länder in anderen Teilen der Welt ein riesiges Arsenal an Atomraketen aufgebaut, da sie nicht an den INF-Vertrag gebunden waren.
Den europäischen Staaten der NATO fehlt der vertragliche Schutz vor einer Stationierung US-amerikanischer Nuklearwaffen. Die Änderung der Strategie sieht diese auch in osteuropäischen Mitgliedsländern vor. Das kann die innereuropäischen Spannungen verstärken und den Zusammenhalt in Europa weiter gefährden.
NATO-Einrichtungen in Deutschland wie der Flugplatz in Geilenkirchen (NATO-Hauptquartier), die Ramstein Air Base, der Fliegerhorst Büchel (US-Atomwaffen-Lager) und das US-EUCOM in Stuttgart könnten zu möglichen Zielen russischer Atomwaffen werden. Wir sind beunruhigt und wachgerüttelt: Neues Wettrüsten muss gestoppt werden!

Was wir wollen

Wir beobachten: Durch die Globalisierung sind die nuklearen Bedrohungen vielfältiger geworden und die damit verbundenen Fragen komplexer.

 

  

Wir fordern

  • Einen globalen Folgevertrag für den INF-Vertrag und die New-START-Verträge.
  • Keine neuen Atomwaffenstationierungen auf deutschem Boden.
  • Abzug aller amerikanischen Atomwaffen aus Deutschland.
  • Ein europäisches Atomwaffenstationierungsverbot.
  • Unterzeichnung und Ratifizierung des völkerrechtlichen Vertrags zum Verbot von Atomwaffen (TPNW).

Wir schlagen vor

Bei einem "Sonntag für den Frieden" erhalten interessierte Menschen in Keltern Information zu den Themen "Sicherheit", "Frieden", "Rüstung/Abrüstung" … Vernetzungsmöglichkeiten mit ähnlichen Anliegen werden angebahnt … eine gemeinsame Aktion schafft Aufmerksamkeit … in den christlichen Gemeinden finden Friedensgebete statt ...

Bei uns mitmachen

Wir treffen uns nach Vereinbarung im Evangelischen Gemeindehaus in Dietlingen, Turnstraße 32.

Wir bieten Protestpostkarten an Bundesaußenminister Heiko Maas und laden ein zu regelmäßigen Gebeten z.B. während der Friedensdekade und den Taizé - Gebeten in der Andreaskirche.

Wir suchen Unterstützung

Für einen "Sonntag für den Frieden" in Keltern. Dazu möchten wir mit möglichst vielen Menschen in unserer Kommune ins Gespräch kommen (Bürgermeister, Gemeinderäte, Kirchengemeinden, Vereine und interessierte Bürgerinnen und Bürger). Gemeinsam mit ihnen möchten wir herausfinden, welchen guten Platz die Themen "Frieden" und "atomare Abrüstung" in Keltern finden können.

Wettrüsten gemeinsam stoppen - Mach mit!

  

sunday for peace Keltern
Andreas und Marion Dittrich, Georg Erb, Helmut Freitag, Rüdiger Jungkind, Werner Schmidt, Bärbel Storz, Katharina und Stefan Vetter

Kontakt: c/o Katharina Vetter, Email: k.vetter (at) sunday4peace.de
Homepage: www.sunday4peace.de
Info-Flyer zum Download (PDF-Datei / 0,730 MB)

 

 

Kirchenband + Projektchor

Für alle, die gerne singen oder ein Instrument spielen und ab und zu einen Gottesdienst mitgestalten wollen, aber keine Zeit haben für regelmäßige Chor- oder Bandproben.

 

 

Wir treffen uns vor jedem Gottesdienst zu zwei bis drei Proben. Noten und Hörbeispiele gibt es vorab und die Termine werden "gedoodelt".

Weitere Informationen bei: Stefan Vetter / Email: s.vetter (at) ekidi.de / Telefon: 07236 / 98 18 09

 

 

Freiwilliger Gemeindebeitrag 2019 - Danke

Damit Menschen bei uns in der Andreaskirche gerne Platz nehmen, haben wir zur Finanzierung neuer Sitzpolster für die Kirchenbänke und neuer Gesangbücher um den Freiwilligen Gemeindebeitrag gebeten. Dieser ist eine Spende, die im Jahr 2019 ausschließlich der Andreaskirche zu Gute kam. Insgesamt wurden für den Freiwilligen Gemeindebeitrag 2019 bis zum Februar 2020 12.100 Euro gespendet.

Wir danken allen, die uns mit ihrem Freiwilligen Gemeindebeitrag geholfen haben. Vielen Dank für Ihre Unterstützung und Ihr Vertrauen in unsere Gemeindearbeit.

Im Juli 2020 werden wir für einige Zeit die Kirche schließen, da die Orgel und die Kirchenbänke vom Holzwurm befallen sind. Eine Begasung der Orgel und die Wärmebehandlung der Bänke ist dringend notwendig. In diesem Zeitraum feiern wir unsere Gottesdienste im Oberlinhaus. Wir gehend davon aus, dass wir Ende Juli wieder in der Kirche Gottesdienste feiern können und dann auch die neuen Sitzpolster einweihen können.

Wir werden das alles natürlich noch einmal rechtzeitig vorher über unsere Homepage und die Gemeindenachrichten bekannt geben. Aber schon an dieser Stelle laden wir Sie alle herzlich ein zum ersten Gottesdienst mit neuen Sitzpolstern.

Martina Lieb   

 

 

Spenden + Gaben

In der Zeit vom 5. November 2019 bis 5. Februar 2020 sind im Pfarramt die folgenden Spenden eingegangen:

Wo am Nötigsten: 4.990 Euro / Brot für die Welt: 6.057 Euro / Freiwilliger Gemeindebeitrag: 12.100 Euro / Kinder-Bibel-Sonntag: 48 Euro / Heimatgruss-Ausgabe 286: 451,50 Euro / Gottesdienst-Cassetten: 30 Euro / Flüchtlingsarbeit: 300 Euro / Kindergarten Blumenwiese: 385 Euro / Seniorenarbeit: 342 Euro / Posaunenchor: 80 Euro / Singkreis: 100 Euro / Kirchenopfer: 880 Euro / Weitere verschiedene Kollekten: 660 Euro.    

Allen Spenderinnen und Spendern ein herzliches Dankeschön.  

 

 

Ökumenische Vereinbarung

Vereinbarung für eine ökumenische Zusammenarbeit zwischen der Evangelischen Kirchengemeinde Keltern-Dietlingen und der Katholischen Pfarrgemeinde Heilige Familie Keltern

Im Rahmen eines ökumenischen Abendgebetes aus Anlass des 50-jährigen Kirchweih-Jubiläums der katholischen Kirche in Dietlingen wurde am 30. Oktober 2005 die Vereinbarung für eine ökumenische Zusammenarbeit zwischen der Evangelischen Kirchengemeinde Keltern-Dietlingen und der Katholischen Pfarrgemeinde Heilige Familie Keltern unterzeichnet. Diese Vereinbarung stellt eine Selbstverpflichtung dar und ermutigt die evangelischen und katholischen Christen in Keltern-Dietlingen zu einer verlässlichen und bewussten ökumenischen Zusammenarbeit.

Eine Rahmenvereinbarung wurde bereits am 27. Mai 2004 anlässlich des ökumenischen Gottesdienstes zur "Gebetswoche für die Einheit der Christen" in der St. Franziskus-Kirche zu Pforzheim von Erzbischof Dr. Robert Zollitsch für die Erzdiözese Freiburg und Landesbischof Dr. Ulrich Fischer für die Evangelische Landeskirche in Baden vorgestellt und unterzeichnet. Diese Rahmenvereinbarung hat uns in Keltern-Dietlingen dazu angeregt, in den Leitungsgremien eine verbindliche Vereinbarung zu erarbeiten, die die besonderen örtlichen Möglichkeiten im Blick hat und das bereits gewachsene ökumenische Miteinander berücksichtigt.

Im Vorwort dieser Rahmenvereinbarung heißt es:

"Diese Rahmenvereinbarung für ökumenische Partnerschaften versteht sich als gemeinsame Verpflichtung zur Zusammenarbeit aufgrund der "Charta Oecumenica - Leitlinien für die Zusammenarbeit der christlichen Kirchen in Europa". Sie will die ökumenische Zusammenarbeit zwischen Pfarrgemeinden und Pfarreien fördern und stärken und einen dafür verbindlichen Maßstab setzen."

Damit alle diese Vereinbarung nachlesen können, wird ihr wesentlicher Inhalt hier abgedruckt.

Präambel

  • Im Bekenntnis zur Taufe als dem gemeinsamen grundlegenden Band der Einheit in Jesus Christus,
  • getragen von der Bitte Jesu, "dass alle eins seien" (Johannes 17,  Vers 21),
  • im Glauben an Jesus Christus als Haupt der Kirche und Herrn der Welt auf der gemeinsamen Grundlage des Wortes Gottes, wie es die Heilige Schrift bezeugt,
  • auf der Grundlage des Glaubensbekenntnisses von Nizäa-Konstantinopel (381) als Auslegung der Heiligen Schrift,
  • in Erinnerung an die von der Evangelischen Landeskirche in Baden und der Erzdiözese Freiburg 1999 unterzeichnete gemeinsame Erklärung,
  • ermutigt durch die gemeinsame Unterzeichnung der Charta Oecumenica auf dem ökumenischen Kirchentag in Berlin 2003 und durch die langjährige geschwisterliche Zusammenarbeit unserer beiden Gemeinden,

verpflichten sich die evangelische Kirchengemeinde Keltern-Dietlingen und die römisch-katholische Pfarrgemeinde Heilige Familie Keltern zu weiteren Schritten auf dem Weg zur sichtbaren Einheit in einem Glauben und in der einen eucharistischen Gemeinschaft und unterzeichnen folgende Vereinbarung:  

  

1. Im ökumenischen Miteinander ist es wichtig, die geistlichen Gaben der verschiedenen christlichen Traditionen kennen zu lernen, sich davon bereichern zu lassen und so voneinander zu lernen. Daher verpflichten wir uns, das Leben unserer Gemeinden auf verschiedenen Ebenen und in verschiedenen Arbeitsbereichen kennen zu lernen, einander zu den jeweiligen Gottesdiensten und Veranstaltungen einzuladen sowie regelmäßige Begegnungen zu vereinbaren. Wir wollen Selbstgenügsamkeit überwinden und mögliche Vorurteile beseitigen, die Begegnung miteinander suchen und füreinander da sein.

2. Unsere Ökumene lebt davon, dass wir Gottes Wort gemeinsam hören und den Heiligen Geist in uns und durch uns wirken lassen. Wir wollen den bisherigen Weg fortsetzen, durch Gebete und Gottesdienste die geistliche Gemeinschaft zwischen unseren Gemeinden zu vertiefen und die sichtbare Einheit der Kirche Jesu Christi zu fördern. Wir verpflichten uns, auf der Grundlage der gemeinsamen Erklärung zu "Gottesdienst und Amtshandlungen als Orte der Begegnung" füreinander und miteinander zu beten.
An folgenden Tagen wollen wir miteinander Gottesdienst feiern: an Silvester und Pfingstmontag, am Weltgebetstag der Frauen, zum Abschluss der Kinder-Bibel-Woche und an geeigneten Tagen im Rahmen des Schuljahres.
An folgenden Tagen wollen wir einander einladen, um das spezifische gottesdienstliche Feiern des Partners kennen- und besser verstehen zu lernen: an Allerheiligen und am Buß- und Bettag.
Wünschenswert ist es, wenn der Ökumenische Jugendkreuzweg gemeinsam gestaltet wird.

3. Wir wollen als evangelische und katholische Kirchengemeinden gemeinsam das Evangelium durch Wort und Tat für das Heil aller Menschen verkündigen. Angesichts vielfältiger Orientierungslosigkeit, aber auch mannigfacher Suche nach Sinn sind die Christinnen und Christen besonders herausgefordert, ihren Glauben zu bezeugen. Dazu bedarf es des verstärkten Engagements und des Erfahrungsaustauschs in Katechese und Seelsorge.
Ebenso wichtig ist es, dass das ganze Volk Gottes gemeinsam das Evangelium in die gesellschaftliche Öffentlichkeit hinein vermittelt wie auch durch sozialen Einsatz und die Wahrnehmung von politischer Verantwortung zur Geltung bringt.

Daher verpflichten wir uns, auf folgenden Ebenen und in folgenden Arbeitsbereichen einander stets zu informieren und Absprachen zu treffen bzw. gemeinsam zu handeln:

  • gemeinsame Sitzungen des Pfarrgemeinderats und des Kirchengemeinderats in zweijährigem Turnus
  • Zusammenarbeit im Kelterner Forum
  • Kooperation mit der Sozialstation
  • Austausch und Auslegen von Gemeindebriefen auf dem jeweiligen Informationstisch in der Kirche
  • wechselseitige Mitteilung von wichtigen Terminplanungen
  • wechselseitige Einladung zu besonderen Veranstaltungen
  • bei Bedarf wechselseitiges Zurverfügungstellen der kirchlichen Räume.

4. Ökumene geschieht bereits in vielfältigen Formen gemeinsamen Handelns in der Erzdiözese Freiburg, in der Evangelischen Landeskirche in Baden und in unseren Gemeinden. Viele Christinnen und Christen leben und wirken gemeinsam in Freundschaften, in der Nachbarschaft, im Beruf und in ihren Familien. Insbesondere konfessionsverbindende Ehen und Familien müssen darin unterstützt werden, Ökumene in ihrem Alltag zu leben.
Wir verpflichten uns, die gemeinsame Trauung konfessionsverbindender Ehepartner den Ehepaaren/Brautpaaren anzuraten und gemeinsam vorzunehmen (Formular C).
Wir verpflichten uns weiter, auf allen Ebenen des kirchlichen Lebens gemeinsam zu handeln, wo die rechtlichen und tatsächlichen Voraussetzungen dafür gegeben sind und nicht Gründe des Glaubens dem entgegenstehen.

Insbesondere vereinbaren wir für unsere Gemeinden:

  • Durchführung der Kinder-Bibel-Woche und der Bibelwoche für Erwachsene
  • geeignete Fortbildungsveranstaltungen für Mitarbeitende im Besuchsdienst
  • ein Frauentreff für Frauen im mittleren Lebensalter
  • Durchführung der Sternsinger-Aktion
  • Grußworte anlässlich der Kommunion bzw. Konfirmation

5. Unsere in Christus begründete Zusammengehörigkeit und Einheit ist von grundlegender Bedeutung. Wir verpflichten uns, die ökumenische Gemeinschaft im Dialog zwischen unseren Gemeinden gewissenhaft und intensiv fortzusetzen. Wenn Kontroversen in Fragen des Glaubens und der Ethik bestehen, wollen wir das Gespräch suchen und alle, auch strittige Fragen gemeinsam im Licht des Evangeliums und der Überlieferung unserer Kirchen erörtern.

6. Die Partnerschaft unserer Gemeinden ist offen für die Partnerschaft mit weiteren christlichen Gemeinden in unserer Region und an unserem Ort. Für die Aufnahme in die Partnerschaft ist allerdings Voraussetzung, dass die betreffende Gemeinde als Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Baden-Württemberg angehört oder mit ihr in grenzüberschreitender Zusammenarbeit verbunden ist.

Abschluss

Mit dieser Vereinbarung geben wir dem zwischen uns gewachsenen Miteinander einen verbindlichen Rahmen und verpflichten uns, dieses Miteinander auch weiterhin zu fördern und zu entwickeln. So suchen wir der Gemeinschaft in Zeugnis und Dienst gerecht zu werden zur Ehre Gottes, des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.

Keltern, den 30. Oktober 2005

Evangelische Kirchengemeinde Keltern-Dietlingen
Dr. Andreas Dittrich / Vorsitzender des Kirchengemeinderates
Klaus Zimmermann, Pfarrer / Stellvertretender Vorsitzender

Katholische Kirchengemeinde Heilige Familie Keltern
Klaus Bundschuh / Pfarrer
Herbert Böhm / Vorsitzender des Pfarrgemeinderates