Europawahl

Gut eine Woche vor der Europawahl am 26. Mai rufen die vier in Baden-Württemberg amtierenden Bischöfe die Bevölkerung zur Stimmabgabe auf und machen deutlich, was das Projekt "Europa" für sie persönlich bedeutet.

"Europa - das sind wir!", betont der Bischof der Evangelischen Landeskirche in Württemberg, Dr. h. c. Frank Otfried July. Der Freiburger Erzbischof Burger nennt Europa eine "Gemeinschaft von Menschen, die Grenzen überwinden und Friede suchen", der Rottenburger Bischof Fürst spricht von einem "Garant für soziale Gerechtigkeit, Wohlstand und Frieden", und der badische Landesbischof Cornelius-Bundschuh sieht den Beweis erbracht: "Aus Feinden können Freunde werden!" Dieser Meinung ist auch Bischof July: Europa bedeute "Respekt und Frieden statt Hass und Krieg."

 

  

Gottesdienste ...








Brot für die Welt - Spendenaktion

Wir freuen uns, dass wir mit unserer diesjährigen Spendenaktion für Brot für die Welt nun insgesamt 7.046,70 Euro gesammelt haben.

 

  

Einen herzlichen Dank allen Spenderinnen und Spendern! Mit Ihrer Unterstützung helfen Sie mit, den Armen auf dieser Welt ein Leben in Würde zu ermöglichen.   

 

 

Brot für die Welt - Hunger nach Gerechtigkeit

Seit 1959 setzt sich Brot für die Welt für die Überwindung von Hunger, Armut und Ungerechtigkeit in der Welt ein. Wir verstehen uns dabei als Teil der weltweiten Christenheit, getragen von evangelischen Kirchengemeinden in Deutschland und von der biblischen Verheißung, dass alle "das Leben haben und volle Genüge" (Johannes 10, Vers 10). Gemeinsam mit unseren Partnerorganisationen und Partnerkirchen in aller Welt ist es gelungen, Millionen von Menschen darin zu unterstützen, ihre Lebensumstände aus eigener Kraft zu verbessern.

Beachtliches haben wir erreicht, dennoch bleibt viel zu tun: Jeder neunte Mensch hungert, Millionen leben in Armut, zahllose Männer, Frauen und Kinder werden verfolgt, gedemütigt oder ausgegrenzt. Kriege, Konflikte und der Klimawandel verschärfen die Not. Als Christinnen und Christen glauben wir: Die reichen Gaben der Schöpfung, fair verteilt und weltweit gleichermaßen zugänglich, ermöglichen ein würdiges und erfülltes Leben für alle.

Es ist genug für alle da.   

 

 

Brot für die Welt - Kernbotschaften

Eine Welt frei von Hunger und Armut ist möglich

Wir akzeptieren nicht, dass 821 Millionen Menschen hungern, fast 850 Millionen ohne Zugang zu sauberem Trinkwasser sind und 769 Millionen von weniger als 1,90 Dollar am Tag leben müssen. Das ist ein Skandal in einer Welt, in der der Reichtum wächst. Um Armut, Hunger und Mangelernährung bis 2030 zu beenden und Ernährung für alle zu sichern, müssen auch wir uns anders entwickeln: Denn unsere eigene Lebens- und Wirtschaftsweise ist eng mit den Lebensbedingungen von Menschen im Süden verflochten.

Wir setzen uns für einen maßvollen Lebensstil und einen Wandel in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft ein. Wir fordern von Regierungen die konsequente Umsetzung der Ziele für eine nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen. Gemeinsam mit unseren Partnerorganisationen wirken wir an diesen Zielen mit und zeigen Wege zu einer gerechten Welt.

 

Foto: Brot für die Welt / Kathrin Harms

   

Jeder Mensch hat das Recht auf Teilhabe am gesellschaftlichen Leben

Jeder Mensch hat ein Recht auf ein Leben in Würde und frei von Furcht und Not, wie es die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte formuliert. Staaten sind in der Pflicht, auch für die soziale Sicherheit ihrer Bürgerinnen und Bürger zu sorgen. Trotzdem leben mehr als 70 Prozent der Weltbevölkerung ohne angemessene soziale Absicherung. Wenn Kinder hungern, nicht zur Schule gehen und keine Gesundheitsversorgung erhalten, haben sie kaum Chancen, Ausgrenzung und Armut zu entkommen.

Wir setzen uns für die Gleichberechtigung aller Menschen ein, egal wo sie leben. Dazu gehört, dass für alle gesorgt wird - auch für die Benachteiligten. Unsere Partnerorganisationen tragen dazu bei: Sie fördern Bildung und Gesundheit, den Zugang zu Wasser, Land und Nahrung, die Gleichstellung von Mann und Frau und die Bewahrung der Schöpfung. So schaffen wir gemeinsam die Basis für ein Leben in Würde.

Der Schutz der Menschenrechte ist Voraussetzung für eine gerechte Welt

Alle Menschen sind gleich an Rechten geboren. Trotz verbindlicher Völkerrechtsverträge werden ihre Menschenrechte in vielen Ländern fortdauernd verletzt. Kleinbauernfamilien, Arbeiter und Stadtbewohner sind ebenso betroffen wie Landlose und Geflüchtete. Auch die wohlhabenden Länder sind dafür mitverantwortlich, wenn ihre Unternehmen unzureichende Löhne zahlen, Menschen von ihrem Land vertreiben oder das Trinkwasser mit Schadstoffen verseuchen.

Wir fordern die Politik dazu auf, die Menschenrechte weltweit zu verwirklichen und die Handels- und Wirtschaftspolitik konsequent daran auszurichten. Dazu gehört es, Menschenrechtsverletzungen zu benennen und die vielerorts unterdrückte Zivilgesellschaft zu stärken. Unternehmen müssen auch bei ihren Auslandsgeschäften zur Achtung der Menschenrechte verpflichtet werden. Unsere Partnerorganisationen verteidigen - oft bei Gefahr von Leib und Leben - die Rechte der Schwachen. Gemeinsam ergreifen wir Partei für eine starke Zivilgesellschaft.

Auch nach 60 Jahren setzen wir uns weiter ein für eine Welt ohne Hunger, Armut und Ungerechtigkeit. Unser Hunger nach Gerechtigkeit ist noch nicht gestillt.    

 

 

Europawahlen 2019

Warum sie für Christinnen und Christen wichtig sind - Die Staaten Europas führten über Jahrhunderte hinweg immer wieder Krieg gegeneinander. Die Menschen pflegten Abneigungen und sprachen von "Erbfeinden". Staaten vergrößerten ihre Territorien und erweiterten ihre Einflussbereiche jeweils auf Kosten der anderen. Und die Kirchen? "Gott mit uns" stand auf den Gürteln deutscher Soldaten.

EU und OSZE

Nach zwei mörderischen Weltkriegen reifte die Einsicht, dass Miteinander besser ist als Gegeneinander. Die europäische Union entstand mit dem Ziel, alte Feindschaften zu überwinden. Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit (OSZE) versuchte während des Kalten Krieges, in ganz Europa eine gemeinsame Basis für Verständigung über den Eisernen Vorhang hinweg zu schaffen. Es wurden gemeinsame Interessen formuliert, Vertrauen aufgebaut und gegenseitig Sicherheit garantiert. Nach den friedlichen Revolutionen in Osteuropa integrierte die Europäische Union viele der neuen jungen Demokratien.

Heil in der Nation?

Heute ist Frustration über die europäische Bürokratie weit verbreitet. Viele Menschen sind empört über ungleiche Entwicklungen - Reichtum hier, Armut dort. Dabei wird oft übersehen, dass für die Zähigkeit politischer Entscheidungsprozesse in Europa das Handeln der Regierungen in den Mitgliedsstaaten der EU verantwortlich ist.

Manche Menschen glauben nun, das Heil ließe sich in nationaler Abschottung finden. Der Traum von in sich homogenen Vaterländern greift um sich.

Natürlich gibt es noch vieles an der EU zu verbessern. Wie in jeder Demokratie gibt es Veränderungsbedarf, aber auch Potential. Dies gilt es zu stärken - und nicht das einzige Instrument demokratischer Selbstbestimmung, das europäische Parlament, abzuschaffen. 

In den letzten siebzig Jahren profitierten wir alle stark von der Europäischen Union: Wir konnten ohne Ausweiskontrollen reisen und dabei bezahlen ohne Geld wechseln zu müssen. Wir können überall auf dem Kontinent wohnen, studieren oder arbeiten. Deutschland als Exportnation profitiert ökonomisch stark von Euro und der Freizügigkeit.

Das gilt es, mit der nächsten Europawahl zu erhalten. Als Christinnen und Christen sind wir nicht auf die Nation fixiert. Unser Vaterland ist im Himmel und doch sind wir in diese Welt gewiesen.

Deshalb wäre eine christlich geprägte Nation anders als in der Geschichte eine, die sich nicht auf ihre sogenannten nationalen Interessen fixiert, sondern Frieden und Gerechtigkeit in der Welt anstrebt. Das geht nicht isoliert und ohne die Nachbarn.

Bundesarbeitsgemeinschaft Kirche und Rechtextremismus
Evangelische Akademie zu Berlin    

 

 

Kirchendienst-Team sucht Unterstützung

Das Kirchendienst-Team der Evangelischen Kirchengemeinde Keltern-Dietlingen sucht Verstärkung.

Wenn Sie sich mit dem Auftrag der evangelischen Kirche identifizieren, ein Herz für unsere Kirche und Freude am Umgang mit Menschen haben, würden wir uns freuen, Sie kennen zu lernen.

Das Kirchendienst-Team ist für die Vorbereitung der Gottesdienste (an Sonn- und Feiertagen) und weiteren Veranstaltungen in der Andreaskirche zuständig. Die Tätigkeiten umfassen u. a. das Auf- und Abschliessen der Kirche, Einschalten der Beleuchtung, Liedtafeln stecken, Bedienung der Mikrofon- und Läuteanlage, usw. Ausführliche Informationen zu den Tätigkeiten erhalten Sie bei den aktuellen Teammitgliedern (Ingrid Stängle, Ute Widmann und Harald Ulmer).

Die Reinigung der Kirche, sowie der Blumenschmuck, ist nicht im Tätigkeitsbereich enthalten.

Die Vergütung erfolgt auf Stundenbasis. Bei Interesse melden Sie sich bitte beim: Evangelischen Pfarramt Keltern-Dietlingen, Am Pfarrgarten 3, 75210 Keltern-Dietlingen, Telefon: 07236 / 98 02 44.

Wir freuen uns auf Ihre Unterstützung.   

 

 

Aktueller Monatsspruch - Mai 2019

Es ist keiner wie du, und ist kein Gott außer dir.
2. Samuel 7, Vers 22