7 Wochen ohne

Fast zwei Drittel der Deutschen glauben, auf Fragen wie "Hat es geschmeckt?" oder "Wie sehe ich aus?" dürfe man mit einer Lüge antworten. Das ergab eine Umfrage. Gefälligkeitslügen nennt man das, und meist geht es darum, die gute Stimmung zu halten und eine Konfrontation zu vermeiden. Was denken Sie darüber? Gilt das achte Gebot unbedingt? Auch dann, wenn ich anderen mit der Wahrheit vielleicht wehtue oder gar schade?
Mit der Fastenaktion "Mal ehrlich! Sieben Wochen ohne Lügen" widmen wir uns dem Umgang mit der Wahrheit. Nicht unbedingt so wie der Journalist, der einmal - als Experiment - 40 Tage lang schonungslos ehrlich war und dabei seine Kollegen beleidigte, seine Frau verprellte und seinen besten Freund verriet.
Aber auch wir werden öfter mal die Komfortzone verlassen. Wir wollen gemeinsam danach suchen, was die Wahrheit eigentlich ist und wie wir sie erkennen. Wir werden versuchen, uns selbst nicht zu belügen und mit anderen ehrlich zu sein. Wir sollten auch über Wahrhaftigkeit nachdenken. Und darüber, wann man für die Wahrheit streiten muss. In den sieben Wochen bis Ostern können wir vielleicht auch Gottes Wahrheit näherkommen - und dabei auch uns selbst. Machen Sie sich mit uns auf den Weg!  

  

Gottesdienste ...

Brot für die Welt - Spendenaktion

Wir freuen uns, dass wir mit unserer diesjährigen Spendenaktion für Brot für die Welt nun insgesamt 7.046,70 Euro gesammelt haben.

 

  

Einen herzlichen Dank allen Spenderinnen und Spendern! Mit Ihrer Unterstützung helfen Sie mit, den Armen auf dieser Welt ein Leben in Würde zu ermöglichen.   

 

 

Brot für die Welt - Hunger nach Gerechtigkeit

Seit 1959 setzt sich Brot für die Welt für die Überwindung von Hunger, Armut und Ungerechtigkeit in der Welt ein. Wir verstehen uns dabei als Teil der weltweiten Christenheit, getragen von evangelischen Kirchengemeinden in Deutschland und von der biblischen Verheißung, dass alle "das Leben haben und volle Genüge" (Johannes 10, Vers 10). Gemeinsam mit unseren Partnerorganisationen und Partnerkirchen in aller Welt ist es gelungen, Millionen von Menschen darin zu unterstützen, ihre Lebensumstände aus eigener Kraft zu verbessern.

Beachtliches haben wir erreicht, dennoch bleibt viel zu tun: Jeder neunte Mensch hungert, Millionen leben in Armut, zahllose Männer, Frauen und Kinder werden verfolgt, gedemütigt oder ausgegrenzt. Kriege, Konflikte und der Klimawandel verschärfen die Not. Als Christinnen und Christen glauben wir: Die reichen Gaben der Schöpfung, fair verteilt und weltweit gleichermaßen zugänglich, ermöglichen ein würdiges und erfülltes Leben für alle.

Es ist genug für alle da.   

 

 

Brot für die Welt - Kernbotschaften

Eine Welt frei von Hunger und Armut ist möglich

Wir akzeptieren nicht, dass 821 Millionen Menschen hungern, fast 850 Millionen ohne Zugang zu sauberem Trinkwasser sind und 769 Millionen von weniger als 1,90 Dollar am Tag leben müssen. Das ist ein Skandal in einer Welt, in der der Reichtum wächst. Um Armut, Hunger und Mangelernährung bis 2030 zu beenden und Ernährung für alle zu sichern, müssen auch wir uns anders entwickeln: Denn unsere eigene Lebens- und Wirtschaftsweise ist eng mit den Lebensbedingungen von Menschen im Süden verflochten.

Wir setzen uns für einen maßvollen Lebensstil und einen Wandel in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft ein. Wir fordern von Regierungen die konsequente Umsetzung der Ziele für eine nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen. Gemeinsam mit unseren Partnerorganisationen wirken wir an diesen Zielen mit und zeigen Wege zu einer gerechten Welt.

 

Foto: Brot für die Welt / Kathrin Harms

   

Jeder Mensch hat das Recht auf Teilhabe am gesellschaftlichen Leben

Jeder Mensch hat ein Recht auf ein Leben in Würde und frei von Furcht und Not, wie es die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte formuliert. Staaten sind in der Pflicht, auch für die soziale Sicherheit ihrer Bürgerinnen und Bürger zu sorgen. Trotzdem leben mehr als 70 Prozent der Weltbevölkerung ohne angemessene soziale Absicherung. Wenn Kinder hungern, nicht zur Schule gehen und keine Gesundheitsversorgung erhalten, haben sie kaum Chancen, Ausgrenzung und Armut zu entkommen.

Wir setzen uns für die Gleichberechtigung aller Menschen ein, egal wo sie leben. Dazu gehört, dass für alle gesorgt wird - auch für die Benachteiligten. Unsere Partnerorganisationen tragen dazu bei: Sie fördern Bildung und Gesundheit, den Zugang zu Wasser, Land und Nahrung, die Gleichstellung von Mann und Frau und die Bewahrung der Schöpfung. So schaffen wir gemeinsam die Basis für ein Leben in Würde.

Der Schutz der Menschenrechte ist Voraussetzung für eine gerechte Welt

Alle Menschen sind gleich an Rechten geboren. Trotz verbindlicher Völkerrechtsverträge werden ihre Menschenrechte in vielen Ländern fortdauernd verletzt. Kleinbauernfamilien, Arbeiter und Stadtbewohner sind ebenso betroffen wie Landlose und Geflüchtete. Auch die wohlhabenden Länder sind dafür mitverantwortlich, wenn ihre Unternehmen unzureichende Löhne zahlen, Menschen von ihrem Land vertreiben oder das Trinkwasser mit Schadstoffen verseuchen.

Wir fordern die Politik dazu auf, die Menschenrechte weltweit zu verwirklichen und die Handels- und Wirtschaftspolitik konsequent daran auszurichten. Dazu gehört es, Menschenrechtsverletzungen zu benennen und die vielerorts unterdrückte Zivilgesellschaft zu stärken. Unternehmen müssen auch bei ihren Auslandsgeschäften zur Achtung der Menschenrechte verpflichtet werden. Unsere Partnerorganisationen verteidigen - oft bei Gefahr von Leib und Leben - die Rechte der Schwachen. Gemeinsam ergreifen wir Partei für eine starke Zivilgesellschaft.

Auch nach 60 Jahren setzen wir uns weiter ein für eine Welt ohne Hunger, Armut und Ungerechtigkeit. Unser Hunger nach Gerechtigkeit ist noch nicht gestillt.    

 

 

Brot für die Welt - Wir feiern mit!

Herzliche Einladung zu unseren Veranstaltungen und Gottesdiensten zum Jahresthema:

Suche Frieden und jage ihm nach

Mit unseren diesjährigen Mitarbeitergeschenken unterstützen wir ein Friedensprojekt von Brot für die Welt in Indonesien.

Wasser für alle

Ein Projekt im Religionsunterricht in der Grundschule - Wasser bedeutet Leben und gehört zu unserem täglichen Brot. Wie wichtig Wasser für jeden Menschen ist und wie wenig selbstverständlich in vielen Ländern dieser Erde, davon erzählt ein Kind in Kenia, das die Schülerinnen und Schüler mit auf eine lange Reise nimmt.

Essen für alle - Fastenessen

Sie sind herzlich eingeladen zu einem gemeinschaftlichen Fastenessen zugunsten für Brot für die Welt. Essen Sie mit uns für einen guten Zweck und starten Sie mit uns in die Karwoche und Osterferien. Das Essen kostet nichts, wer mag, kann für ein Projekt von Brot für die Welt spenden.

Am Freitag, den 12. April 2019, zwischen 12.30 Uhr und 15.30 Uhr, können Sie bei uns im Oberlinhaus Mittagessen und Kaffeetrinken. Wir freuen uns auf Sie.   

 

 

Kirchendienst-Team sucht Unterstützung

Das Kirchendienst-Team der Evangelischen Kirchengemeinde Keltern-Dietlingen sucht Verstärkung.

Wenn Sie sich mit dem Auftrag der evangelischen Kirche identifizieren, ein Herz für unsere Kirche und Freude am Umgang mit Menschen haben, würden wir uns freuen, Sie kennen zu lernen.

Das Kirchendienst-Team ist für die Vorbereitung der Gottesdienste (an Sonn- und Feiertagen) und weiteren Veranstaltungen in der Andreaskirche zuständig. Die Tätigkeiten umfassen u. a. das Auf- und Abschliessen der Kirche, Einschalten der Beleuchtung, Liedtafeln stecken, Bedienung der Mikrofon- und Läuteanlage, usw. Ausführliche Informationen zu den Tätigkeiten erhalten Sie bei den aktuellen Teammitgliedern (Ingrid Stängle, Ute Widmann und Harald Ulmer).

Die Reinigung der Kirche, sowie der Blumenschmuck, ist nicht im Tätigkeitsbereich enthalten.

Die Vergütung erfolgt auf Stundenbasis. Bei Interesse melden Sie sich bitte beim: Evangelischen Pfarramt Keltern-Dietlingen, Am Pfarrgarten 3, 75210 Keltern-Dietlingen, Telefon: 07236 / 98 02 44.

Wir freuen uns auf Ihre Unterstützung.   

 

 

Aktueller Monatsspruch - März 2019

Wendet euer Herz wieder dem Herrn zu, und dient ihm allein. 1. Samuel 7, Vers 3