60. Aktion

Zum 1. Advent beginnt die 60. Aktion von "Brot für die Welt". "Hunger nach Gerechtigkeit" lautet dieses Jahr das Motto. Zu seinem runden Geburtstag rückt das Hilfswerk den Kampf gegen Hunger, Armut und Ungerechtigkeit thematisch in den Mittelpunkt seiner Arbeit.

Und so können Sie mithelfen: Jedem verteilten Heimatgruss liegt eine Spendentüte bei oder per Überweisung auf das Konto der Evanelischen Kirchengemeinde Keltern-Dietlingen: IBAN: DE11 6669 2300 0013 1528 02, BIC: GENODE61WIR, Hinweis: Brot für die Welt. Spendenbescheinigungen werden auf Wunsch ausgestellt.

Vielen herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

  

Ausführliche Infos ...







60. Aktion - Hunger nach Gerechtigkeit

Zum ersten Advent beginnt die 60. Aktion von Brot für die Welt. "Hunger nach Gerechtigkeit", lautet dieses Jahr das Motto. Zu seinem runden Geburtstag rückt das Hilfswerk den Kampf gegen Hunger, Armut und Ungerechtigkeit thematisch in den Mittelpunkt seiner Arbeit.

Wir als Kirchengemeinde stellen das neue Kirchenjahr unter dieses Motto: Hunger nach Gerechtigkeit. Mit kleinen und großen Zeichen wollen wir sensibel machen für kleine und große Ungerechtigkeiten überall auf der Welt. Wir wollen reden von Gottes Gerechtigkeit und diese wie einen roten Faden festhalten auf all den Wegen, die das neue Jahr uns und unsere Gemeinde führt.

 

  

Wir freuen uns sehr, wenn Sie unser Brot-für-die-Welt Themenjahr begleiten und die ein oder andere Veranstaltung besuchen.

Wir beginnen mit einem Gottesdienst am ersten Advent. Den Advent hindurch sind in der Andreaskirche die Plakate aus 60 Jahren Brot für die Welt zu sehen. Am zweiten, dritten und vierten Advent werden nach dem Gottesdienst Kalender, Weihnachtskarten, Kaffee und Schokolade von Brot für die Welt verkauft. Am dritten Advent verkaufen die Konfis wieder selbstgebackenes Brot.

Der Advent ist der Auftakt unseres Themenjahres. Der Hunger nach Gerechtigkeit bzw. kleine Signale ihn zu stillen, werden Ihnen durch das Jahr 2019 hindurch vielfältig begegnen. Lassen Sie sich überraschen.

Wir laden herzlich zu den Gottesdiensten in der Advents- und Weihnachtszeit ein.   

 

 

Wort des Landesbischofs

"Laßt uns nicht gedankenlos im Vaterunser beten: Unser täglich Brot gib uns heute!" So lautete im Juli 1959 der Aufruf des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland zur ersten Aktion BROT FÜR DIE WELT. Gemeinsam wollten die evangelischen Kirchen und Freikirchen in Deutschland denen helfen, die Hunger litten. Nach dem 2. Weltkrieg hatte Deutschland viel Hilfe aus dem Ausland erhalten; nun wollten die Kirchen etwas zurückgeben und deutlich machen: Wir leben in einer Welt! Auf ihr sollen alle in Würde leben können!

Die Kirchengemeinden haben diese "Aktion" begeistert aufgenommen. Nach sechzig Jahren ist "Brot für die Welt" zu einem Markenzeichen evangelischen Lebens und Glaubens geworden. Die orangenen Plakate mit ihren knappen Slogans stehen für Menschenwürde, Solidarität mit den Armen, für nachhaltige zivile Konfliktlösungen und Engagement für Klimagerechtigkeit.

Im Laufe der Jahre hat "Brot für die Welt" ein dicht verzweigtes Partnernetz aus kirchlichen und zivilgesellschaftlichen Organisationen aufgebaut, die die Projekte vor Ort umsetzen. Dabei wurde "Hilfe zur Selbsthilfe" zum Leitgedanken. Hilfe kann langfristig nur funktionieren, wenn Menschen ihr Leben selbst in die Hand nehmen. Manchmal fehlt ihnen dafür das nötige Know-how, manchmal brauchen sie Startkapital, andere benötigen Unterstützung bei der Durchsetzung ihrer Rechte. Und alle, die es geschafft haben, (wieder) auf eigenen Füßen stehen, sind zu Recht stolz und verdienen unseren Respekt. Unsere christliche Verantwortung für den Nächsten wird in den Projekten von Brot für die Welt sichtbar, hörbar und spürbar.

Ich danke Ihnen allen, die Sie "Brot für die Welt" als Kirchengemeinden und Jugendgruppen, als diakonische Einrichtungen und Kindertagesstätten, als Schulklassen und Frauenkreise über Jahrzehnte und Generationen lebendig halten. Immer wieder gibt es neue Ideen für Sammelaktionen und Informationsveranstaltungen zu den aktuellen Themen, für Konzerte und Spendenläufe, für Begegnungen mit Menschen aus den Ländern des Südens und für fairen Handel, für das Verteilen von Prospekten und Sammeltüten.

Beachtliches wurde in sechzig Jahren erreicht - mit Ihrer Hilfe! Gottes Gerechtigkeit in die Welt tragen: daran wollen wir auch weiterhin mitwirken. Gott kam in Jesus Christus in unsere Welt, damit alle ein würdiges und erfülltes Leben haben.

In diesem Jahr unterstützen wir in Baden besonders vier Projekte:

In Paraguay wird der indigenen Bevölkerung geholfen, sich selbstständig zu versorgen und ihre Rechte gegenüber Großkonzernen zu sichern.

In Nicaragua werden Arbeiter/innen in der Textilindustrie gestärkt und im Ringen um faire Löhne unterstützt.

In Sierra Leone werden die Bildungschancen von Kindern auf dem Land verbessert und den Eltern Perspektiven für nachhaltige Landwirtschaft vermittelt.

Und in Bangladesch werden Menschen in die Lage versetzt, auch in schwierigeren klimatischen Bedingungen, ausreichend gesundes Trinkwasser zu sichern.

Helfen Sie mit Ihrer Spende, nicht nur im Advent und zu Weihnachten, dass Menschen das bekommen, was sie zum Leben brauchen. Unterstützen Sie auch in diesem Jahr die Arbeit von "Brot für die Welt"!

Prof. Dr. Jochen Cornelius-Bundschuh
Evangelischer Landesbischof Baden     

 

 

Vorstellung Projekte

Nachfolgend möchten wir zwei der badischen Projekte ausführlicher darstellen:

PARAGUAY - Wo Milch und Honig fliessen

Der flächendeckende Sojaanbau frisst die letzten Wälder des Landes. Mit ihnen verschwindet die Lebensgrundlage der Indigenen. Sie verlieren ihre Nahrungsquelle, ihre Kultur, ihre Identität. Oguasu, einer Partnerorganisation von Brot für die Welt, unterstützt die indigenen Völker Paraguays. Es geht um Fachwissen und um Empowerment. Die Familien erhalten Fortbildungen im ökologischen Landbau, Fischzucht und Imkerei. Und sie lernen, sich für ihre Rechte einzusetzen.

 

  

Kostenbeispiel:

  • 60 Küken (ermöglicht es 5 Familien, eine Hühnerzucht aufzubauen) - 50 Euro

  • Metallsilo zur Aufbewahrung von Mais und Bohnen - 93 Euro

  • Verpflegung von 35 Teilnehmer/innen eines Workshops zur Kleintierhaltung für Bienenzucht und Landwirtschaft - 180 Euro

  

SIERRA LEONE - In die Zukunft investieren

Wenn das Familieneinkommen nicht zum Überleben reicht, müssen die Kinder mitarbeiten und haben keine Chance auf ein besseres Leben. Armut wird vererbt. Wer aber als Landwirt mit der richtigen Ausbildung sogar Überschüsse erzielt, kann seine Kinder gesund ernähren und sogar in die Schule schicken. Hier setzt SIGA an: die Partnerorganisation von Brot für die Welt ermöglicht einerseits Kindern in Sierra Leone den Schulbesuch, gleichzeitig lernen ihre Eltern alles Wichtige über nachhaltige Landwirtschaft und Kleintierhaltung: gute Erträge machen alle satt und (indirekt) auch schlau.

 

  

Kostenbeispiel:

  • Schulutensilien je Kind (2 Schuluniformen, 1 Tasche, 24 Hefte, Bücher, Geometrieset, Stifte, Kugelschreiber und Radiergummis) - 50 Euro

  • Gemüsesamen (Gurken, Tomaten, Paprika, Okra, Auberginen für 50 Bäuerinnen - 90 Euro

  • Reis-Saatgut für zehn Kleinbauernfamilien - 180 Euro

  

Und so können Sie mithelfen: Evangelische Kirchengemeinde Keltern-Dietlingen: IBAN: DE11 6669 2300 0013 1528 02, BIC: GENODE61WIR, Hinweis: "Brot für die Welt".

 

 

Plakatausstellung

60 Jahre Brot für die Welt - Viele Aktionen und Plakate - Plakate aus 60 Jahren zeigt eine kleine Ausstellung vom 1. Advent - 4. Advent in der Andreaskirche. Die Kirche ist täglich von 8.00 Uhr - 18.00 Uhr von der Friedhofsseite geöffnet. Der Eintritt ist frei.

  

  

 

 

Aktueller Monatsspruch - Dezember 2018

Da sie den Stern sahen, wurden sie hocherfreut.
Matthäus 2, Vers 10