Wochenspruch / 2. Advent

Seht auf und erhebt eure Häupter, weil sich eure Erlösung naht!
Lukas 21, Vers 28

  

   

Gottesdienstanzeiger 

16.12.2017
20.00 Uhr - Abendgebet mit Gesängen aus Taizé.
 

17.12.2017 / 3. Advent
9.30 Uhr - Gottesdienst unter musikalischer Mitgestaltung des Singkreises. (Pfarrerin Lieb)
Die Kollekte ist für die Aktion "Brot für die Welt" bestimmt.
Wochenspruch: Bereitet dem Herrn den Weg; denn siehe, der Herr kommt gewaltig. Jesaja 40. Verse 3 +10
 

24.12.2017 / 4. Advent / Heilig Abend
15.00 Uhr - Krippenfeier "Vom Himmel hoch, da komm ich her". (Pfarrerin Lieb)
17.00 Uhr - Christvesper. (Pfarrerin Lieb)
Die Kollekte ist für die Aktion "Brot für die Welt" bestimmt.
Wochenspruch: Das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit. Johannes 1, Vers 14
 

25.12.2017 / 1. Christtag
9.30 Uhr - Gottesdienst mit Feier des Heiligen Abendmals. (Einzelkelche/Saft) (Pfarrer i. R. Raupp)
Die Kollekte ist für die Erziehungsarbeit in Schulen und Heimen der Landeskirche bestimmt.
 

26.12.2017 / 2. Christtag
9.30 Uhr - Gottesdienst mit Weihnachtslieder-Wunschsingen unter Mitgestaltung der Konfirmanden. (Pfarrerin Lieb).
Die Kollekte ist für die Aktion "Brot für die Welt" bestimmt.
 

31.12.2017 / Altjahrsabend
17.00 Uhr - Ökumenischer Jahresabschlußgottesdienst. (Pfarrerin Lieb)
Wochenspruch: Barmherzig und gnädig ist der Herr, geduldig und von großer Güte. Psalm 103, Vers 8
 

01.01.2017 / Neujahr
11.00 Uhr - Gottesdienst. (N.N.)

  

Änderungen vorbehalten.

 

 

Hörst Du nicht die Glocken?

Die Bundesweite Kampagne startet mit einem öffentlichen Glockenguss ...

Eine bundesweite, ökumenische Kampagne unter dem Motto "Hörst du nicht die Glocken?" wird am Freitag, 1. Dezember 2017 mit dem Guss einer "Ökumeneglocke" vor dem Karlsruher Schloss eröffnet. Es wird die letzte Glocke sein, welche die traditionsreiche Gießerei Bachert in Karlsruhe gießen wird. Mehrere tausend Menschen werden zu der Großveranstaltung erwartet.

 

  

Mit der bundesweiten Kampagne soll an die religiöse und kulturelle Bedeutung der Kirchenglocken erinnert werden. Die Kirchen wollen damit einladen, das individuelle und gemeinsame Beten im Tageslauf neu zu entdecken und Menschen dazu anregen, sich durch den Klang der Glocken in ihrer eigenen Spiritualität berühren zu lassen. Die Kampagne wurde in Baden entwickelt und ist jetzt eine gemeinsame Initiative der Deutschen Bischofskonferenz und der Evangelischen Kirche in Deutschland.

Die geplante "Ökumeneglocke" ist bestimmt für eine von zwei Gemeinden ökumenisch genutzte Kirche in Mannheim. Die Glockengießerei Bachert zieht zum kommenden Jahr von Karlsruhe in die Region Sinsheim um; von ihr stammen u. a. die größte Glocke Baden-Württembergs in der Karlsruher Christuskirche sowie Glocken für den Hamburger Michel und die Dresdner Frauenkirche.

 

Geläute der Dietlinger Andreaskirche. Foto: Lothar Stängle

Links oben: Sterbeglocke h' / 1957 / Gebrüder Bachert Karlsruhe
Rechts oben: Taufglocke gis' / 1989 / Karlsruher Glockengießerei
Links unten: Ewigkeitsglocke dis' / 1989 / Karlsruher Glockengießerei
Rechts unten: Betglocke fis' / 1801 / C. G. Neubert Ludwigsburg

   

Der öffentliche Glockenguss in der Dämmerung des 1. Dezember wird in traditioneller Weise von einer liturgischen Feier umrahmt, an dem unter anderem die beiden Mannheimer Stadtdekane, Landesbischof Jochen Cornelius-Bundschuh und Erzbischof i. R. Robert Zollitsch mitwirken. Die Feier beginnt um 16.30 Uhr mit einem Rahmenprogramm.

Auch drei Glocken der Dietlinger Andreaskirche wurden in Karlsruhe gegossen.

Dr. Daniel Meier Kirchenrat, Pressesprecher und Leiter des ZfK der Landeskirche

 

 

Bedrohung Alzheimer - eine Erkrankung fordert heraus

Unter diesem Thema stand die Veranstaltung des Kelterner Forums vom 8. November 2017 im Albert-Knapp-Haus, Evangelischen Gemeindehaus, Ellmendingen zu dem ca. 45 Kelterner Bürger gekommen waren.

Dieses Mal wurde eine völlig andere Konzeption für die Podiumsveranstaltung des Forums gewählt. Prof. Dr. med. Peter Flachenecker, Arzt für Neurologie und Chefarzt des Neurologischen Rehabilitationszentrums Quellenhof in Bad Wildbad führte zunächst in Leben und Werk Alois Alzheimers ein und gab dann einen medizinischen Überblick über Häufigkeit, klinisches Bild und Diagnostik von Demenz und Alzheimer-Krankheit.

Die Häufigkeit mit zurzeit ca. 1,6 Millionen mit Demenz in Deutschland, davon über eine Million mit Alzheimer-Krankheit unterstreicht die große Bedeutung dieses Themas. Bereits jetzt leiden mehr als 40% der über 90jährigen an einer Demenz. Sofern in Forschung und Therapie kein Durchbruch gelingt, wird angesichts der steigenden Lebenserwartung bis zum Jahr 2050 mit über 3 Millionen Demenzkranken gerechnet. Die erhebliche Belastung für Betroffene und Angehörige in körperlicher, psychischer, sozialer und insbesondere emotionaler Hinsicht nimmt dabei im Verhältnis zur gesellschaftlichen Dimension an Bedeutung zu.

Im Mittelpunkt des Abends stand jedoch der Oscar-prämierte Spielfilm "Still Alice - mein Leben ohne gestern". Dieser Film führt in ausgesprochen sensibler Weise an das Thema heran, ohne dabei zu sehr in fachliche Einzelheiten zu gehen. Trotzdem wird dem Zuschauer in eindrucksvoller Weise und ohne dramaturgische Längen der Verlauf der Alzheimer Krankheit am Beispiel der betroffenen Person, der Linguistikprofessorin Dr. Alice Howland, nahegebracht. "Als Alice erfährt, dass sie an der Alzheimer-Krankheit leidet, kann sie es erst gar nicht fassen. Sie ist doch erst fünfzig! Machtlos muss sie dabei zusehen, wie die Erinnerungen ihr mehr und mehr entgleiten. Wie soll sie sich in ihrem eigenen Leben zurechtfinden? Mit beeindruckendem Mut stellt sie sich einer Zukunft, in der vieles nicht mehr da ist und doch etwas bleibt: die Liebe."

 

Bärbel Storz, Moderation, Karin Watzal, DemennZentrum Keltern sowie Prof. Dr. med. Peter Flachenecker, Arzt für Neurologie und Chefarzt des Neurologischen Rehabilitationszentrums Quellenhof in Bad Wildbad.

  

Im Anschluss an den Film gab Frau Karin Watzal, DemenzZentrum Keltern den interessierten Zuschauern einen Einblick in die Möglichkeiten der Betreuung von Demenz-Kranken. Wenn auch zurzeit eine Heilung nicht möglich ist, kann den Betroffenen und deren Angehörigen damit doch auf vielerlei Weise das Leben erleichtert werden. Das schwierigste sei jedoch der erste Schritt, die Akzeptanz der Krankheit.

Viele öffentlich gestellte und einige im Zweiergespräch gestellte Fragen aus der Zuhörerschaft schlossen die gut besuchte Veranstaltung ab.

Text und Foto: Roland Schultner / Kelterner Forum

 

 

Besuchsdienst - Unterwegs

Unterwegs in den Häusern unseres Dorfes sind die Mitarbeiterinnen des Besuchsdienstkreises an vielen Tagen im Jahr. Wir besuchen Menschen unserer Gemeinde um ihnen zum Geburtstag zu gratulieren, Kinder, die bei uns getauft wurden, an ihrem Tauftag von unserer Kirchengemeinde zu grüßen und Neuzugezogene in Dietlingen willkommen zu heißen.

Wir besuchen Gemeindeglieder an ihrem 75. Geburtstag und ab dem 80. Geburtstag jedes Jahr. - Pfarrerin Martina Lieb besucht die Jubilare zum 90. Geburtstag und ab dem 95. Geburtstag jedes Jahr.

Haben Sie Lust sich mit uns auf den Weg zu machen? Wir freuen uns über jede neue Mitarbeiterin und jeden neuen Mitarbeiter. Wenn Sie Interesse haben, dann melden Sie sich doch bei Karin Bischoff (Telefon: 07236 / 88 16), Marion Schindler (Telefon: 07236 / 98 06 76) oder Christa Seiter (Telefon: 07236 / 84 47).

 

 

Kirchenband + Projektchor

Für alle, die gerne singen oder ein Instrument spielen und ab und zu einen Gottesdienst mitgestalten wollen, aber keine Zeit haben für regelmäßige Chor- oder Bandproben.

 

 

Wir treffen uns vor jedem Gottesdienst zu zwei bis drei Proben. Noten und Hörbeispiele gibt es vorab und die Termine werden "gedoodelt".

Weitere Informationen bei: Stefan Vetter / Email: s.vetter (at) ekidi.de / Telefon: 07236 / 98 18 09

 

 

Ran ans Leben - Ein Jahr voller Eindrücke, die bleiben ...

Erste berufliche Erfahrungen sammeln, nach der Schulzeit erstmal das "echte Leben" kennenlernen, neue Leute treffen, selbständig werden - gute Gründe für ein Freiwilliges Soziales Jahr oder einen Bundesfreiwilligendienst gibt es viele. Auch nach einer längeren Auszeit aus dem Beruf oder wenn sich der Ruhestand doch als zu ruhig erweist: Was immer auch die Gründe sind, sich für ein Jahr freiwillig zu engagieren, es lohnt sich auf jeden Fall!

Die Freiwilligendienste des Diakonischen Werks und der Evangelischen Landeskirche Baden bieten, für Menschen zwischen 16 und 99 Jahren, Einsatzmöglichkeiten in den verschiedensten Arbeitsfeldern von Diakonie und Kirche. Ob in der Arbeit für Menschen mit Behinderung, als Schulbegleitung, im Krankenhaus, der Altenhilfe oder im Kindergarten und natürlich in Kirchengemeinden - die Auswahl ist so vielfältig wie die Talente der Bewerberinnen und Bewerber.

Mehr Informationen und einen Überblick über Einsatzstellen, Bezahlung und Bewerbungsverfahren findet man unter www.diakonie-baden.de/fwd oder auf www.ranansleben.de.

Informationen über einen Freiwilligendienst im Ausland gibt es unter www.freiwillige-vor.org

Diakonisches Werk Baden   

 

 

Spenden + Gaben

In der Zeit vom 28. Juni 2017 bis 27. September 2017 sind im Pfarramt die folgenden Spenden eingegangen:

Wo am Nötigsten: 1.010 Euro / Flüchtlinge: 450 Euro / Konfirmanden-Arbeit: 198 Euro / Kinder-Bibel-Sonntag: 144,50 Euro / Seniorenarbeit: 185,70 Euro / Singkreis: 120 Euro / Posaunenchor: 450 Euro / Cassettendienst: 40 Euro / Heimatgruss-Ausgabe 278: 808,70 Euro / Kirchenopfer: 1.012,40 Euro / Weitere verschiedene Kollekten: 753,10 Euro.   

Allen Spenderinnen und Spendern ein herzliches Dankeschön.  

 

 

Ökumenische Vereinbarung

Vereinbarung für eine ökumenische Zusammenarbeit zwischen der Evangelischen Kirchengemeinde Keltern-Dietlingen und der Katholischen Pfarrgemeinde Heilige Familie Keltern

Im Rahmen eines ökumenischen Abendgebetes aus Anlass des 50-jährigen Kirchweih-Jubiläums der katholischen Kirche in Dietlingen wurde am 30. Oktober 2005 die Vereinbarung für eine ökumenische Zusammenarbeit zwischen der Evangelischen Kirchengemeinde Keltern-Dietlingen und der Katholischen Pfarrgemeinde Heilige Familie Keltern unterzeichnet. Diese Vereinbarung stellt eine Selbstverpflichtung dar und ermutigt die evangelischen und katholischen Christen in Keltern-Dietlingen zu einer verlässlichen und bewussten ökumenischen Zusammenarbeit.

Eine Rahmenvereinbarung wurde bereits am 27. Mai 2004 anlässlich des ökumenischen Gottesdienstes zur "Gebetswoche für die Einheit der Christen" in der St. Franziskus-Kirche zu Pforzheim von Erzbischof Dr. Robert Zollitsch für die Erzdiözese Freiburg und Landesbischof Dr. Ulrich Fischer für die Evangelische Landeskirche in Baden vorgestellt und unterzeichnet. Diese Rahmenvereinbarung hat uns in Keltern-Dietlingen dazu angeregt, in den Leitungsgremien eine verbindliche Vereinbarung zu erarbeiten, die die besonderen örtlichen Möglichkeiten im Blick hat und das bereits gewachsene ökumenische Miteinander berücksichtigt.

Im Vorwort dieser Rahmenvereinbarung heißt es:

"Diese Rahmenvereinbarung für ökumenische Partnerschaften versteht sich als gemeinsame Verpflichtung zur Zusammenarbeit aufgrund der "Charta Oecumenica - Leitlinien für die Zusammenarbeit der christlichen Kirchen in Europa". Sie will die ökumenische Zusammenarbeit zwischen Pfarrgemeinden und Pfarreien fördern und stärken und einen dafür verbindlichen Maßstab setzen."

Damit alle diese Vereinbarung nachlesen können, wird ihr wesentlicher Inhalt hier abgedruckt.

Präambel

  • Im Bekenntnis zur Taufe als dem gemeinsamen grundlegenden Band der Einheit in Jesus Christus,
  • getragen von der Bitte Jesu, "dass alle eins seien" (Johannes 17,  Vers 21),
  • im Glauben an Jesus Christus als Haupt der Kirche und Herrn der Welt auf der gemeinsamen Grundlage des Wortes Gottes, wie es die Heilige Schrift bezeugt,
  • auf der Grundlage des Glaubensbekenntnisses von Nizäa-Konstantinopel (381) als Auslegung der Heiligen Schrift,
  • in Erinnerung an die von der Evangelischen Landeskirche in Baden und der Erzdiözese Freiburg 1999 unterzeichnete gemeinsame Erklärung,
  • ermutigt durch die gemeinsame Unterzeichnung der Charta Oecumenica auf dem ökumenischen Kirchentag in Berlin 2003 und durch die langjährige geschwisterliche Zusammenarbeit unserer beiden Gemeinden,

verpflichten sich die evangelische Kirchengemeinde Keltern-Dietlingen und die römisch-katholische Pfarrgemeinde Heilige Familie Keltern zu weiteren Schritten auf dem Weg zur sichtbaren Einheit in einem Glauben und in der einen eucharistischen Gemeinschaft und unterzeichnen folgende Vereinbarung:  

  

1. Im ökumenischen Miteinander ist es wichtig, die geistlichen Gaben der verschiedenen christlichen Traditionen kennen zu lernen, sich davon bereichern zu lassen und so voneinander zu lernen. Daher verpflichten wir uns, das Leben unserer Gemeinden auf verschiedenen Ebenen und in verschiedenen Arbeitsbereichen kennen zu lernen, einander zu den jeweiligen Gottesdiensten und Veranstaltungen einzuladen sowie regelmäßige Begegnungen zu vereinbaren. Wir wollen Selbstgenügsamkeit überwinden und mögliche Vorurteile beseitigen, die Begegnung miteinander suchen und füreinander da sein.

2. Unsere Ökumene lebt davon, dass wir Gottes Wort gemeinsam hören und den Heiligen Geist in uns und durch uns wirken lassen. Wir wollen den bisherigen Weg fortsetzen, durch Gebete und Gottesdienste die geistliche Gemeinschaft zwischen unseren Gemeinden zu vertiefen und die sichtbare Einheit der Kirche Jesu Christi zu fördern. Wir verpflichten uns, auf der Grundlage der gemeinsamen Erklärung zu "Gottesdienst und Amtshandlungen als Orte der Begegnung" füreinander und miteinander zu beten.
An folgenden Tagen wollen wir miteinander Gottesdienst feiern: an Silvester und Pfingstmontag, am Weltgebetstag der Frauen, zum Abschluss der Kinder-Bibel-Woche und an geeigneten Tagen im Rahmen des Schuljahres.
An folgenden Tagen wollen wir einander einladen, um das spezifische gottesdienstliche Feiern des Partners kennen- und besser verstehen zu lernen: an Allerheiligen und am Buß- und Bettag.
Wünschenswert ist es, wenn der Ökumenische Jugendkreuzweg gemeinsam gestaltet wird.

3. Wir wollen als evangelische und katholische Kirchengemeinden gemeinsam das Evangelium durch Wort und Tat für das Heil aller Menschen verkündigen. Angesichts vielfältiger Orientierungslosigkeit, aber auch mannigfacher Suche nach Sinn sind die Christinnen und Christen besonders herausgefordert, ihren Glauben zu bezeugen. Dazu bedarf es des verstärkten Engagements und des Erfahrungsaustauschs in Katechese und Seelsorge.
Ebenso wichtig ist es, dass das ganze Volk Gottes gemeinsam das Evangelium in die gesellschaftliche Öffentlichkeit hinein vermittelt wie auch durch sozialen Einsatz und die Wahrnehmung von politischer Verantwortung zur Geltung bringt.

Daher verpflichten wir uns, auf folgenden Ebenen und in folgenden Arbeitsbereichen einander stets zu informieren und Absprachen zu treffen bzw. gemeinsam zu handeln:

  • gemeinsame Sitzungen des Pfarrgemeinderats und des Kirchengemeinderats in zweijährigem Turnus
  • Zusammenarbeit im Kelterner Forum
  • Kooperation mit der Sozialstation
  • Austausch und Auslegen von Gemeindebriefen auf dem jeweiligen Informationstisch in der Kirche
  • wechselseitige Mitteilung von wichtigen Terminplanungen
  • wechselseitige Einladung zu besonderen Veranstaltungen
  • bei Bedarf wechselseitiges Zurverfügungstellen der kirchlichen Räume.

4. Ökumene geschieht bereits in vielfältigen Formen gemeinsamen Handelns in der Erzdiözese Freiburg, in der Evangelischen Landeskirche in Baden und in unseren Gemeinden. Viele Christinnen und Christen leben und wirken gemeinsam in Freundschaften, in der Nachbarschaft, im Beruf und in ihren Familien. Insbesondere konfessionsverbindende Ehen und Familien müssen darin unterstützt werden, Ökumene in ihrem Alltag zu leben.
Wir verpflichten uns, die gemeinsame Trauung konfessionsverbindender Ehepartner den Ehepaaren/Brautpaaren anzuraten und gemeinsam vorzunehmen (Formular C).
Wir verpflichten uns weiter, auf allen Ebenen des kirchlichen Lebens gemeinsam zu handeln, wo die rechtlichen und tatsächlichen Voraussetzungen dafür gegeben sind und nicht Gründe des Glaubens dem entgegenstehen.

Insbesondere vereinbaren wir für unsere Gemeinden:

  • Durchführung der Kinder-Bibel-Woche und der Bibelwoche für Erwachsene
  • geeignete Fortbildungsveranstaltungen für Mitarbeitende im Besuchsdienst
  • ein Frauentreff für Frauen im mittleren Lebensalter
  • Durchführung der Sternsinger-Aktion
  • Grußworte anlässlich der Kommunion bzw. Konfirmation

5. Unsere in Christus begründete Zusammengehörigkeit und Einheit ist von grundlegender Bedeutung. Wir verpflichten uns, die ökumenische Gemeinschaft im Dialog zwischen unseren Gemeinden gewissenhaft und intensiv fortzusetzen. Wenn Kontroversen in Fragen des Glaubens und der Ethik bestehen, wollen wir das Gespräch suchen und alle, auch strittige Fragen gemeinsam im Licht des Evangeliums und der Überlieferung unserer Kirchen erörtern.

6. Die Partnerschaft unserer Gemeinden ist offen für die Partnerschaft mit weiteren christlichen Gemeinden in unserer Region und an unserem Ort. Für die Aufnahme in die Partnerschaft ist allerdings Voraussetzung, dass die betreffende Gemeinde als Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Baden-Württemberg angehört oder mit ihr in grenzüberschreitender Zusammenarbeit verbunden ist.

Abschluss

Mit dieser Vereinbarung geben wir dem zwischen uns gewachsenen Miteinander einen verbindlichen Rahmen und verpflichten uns, dieses Miteinander auch weiterhin zu fördern und zu entwickeln. So suchen wir der Gemeinschaft in Zeugnis und Dienst gerecht zu werden zur Ehre Gottes, des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.

Keltern, den 30. Oktober 2005

Evangelische Kirchengemeinde Keltern-Dietlingen
Dr. Andreas Dittrich / Vorsitzender des Kirchengemeinderates
Klaus Zimmermann, Pfarrer / Stellvertretender Vorsitzender

Katholische Kirchengemeinde Heilige Familie Keltern
Klaus Bundschuh / Pfarrer
Herbert Böhm / Vorsitzender des Pfarrgemeinderates